Risiko Chancen und Steuer geschlossene Immobilienfonds

Ein Investment in geschlossene Immobilienfondsist riskant und kann sogar ein Totalverlust nach sich ziehen. Neben dem Risiko gibt es aber auch Chancen, doch dabei sollte die Steuer nicht vergessen werden.

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Geschlossene Immobilienfonds sind im letzten Jahr wieder mehr in den Fokus der Anleger gerückt. Über 700 Millionen Euro sind im ersten Halbjahr 2012 in geschlossene Immobilienfonds investiert worden und das war bedeutend mehr als noch ein Jahr zuvor. Das Risiko bei einem geschlossenen Immobilienfonds ist je nach Fonds sehr hoch aber geschlossene Fonds bieten auch die Chancen auf eine gute Rendite. Doch Anleger sollten sich sehr genau informieren auch über die Steuer bzw. den steuerlichen Aspekt bei Ihrer Investition.
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Erklärung geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sind auf keinen Fall zu vergleich mit offenen Immobilienfonds. Ein Investment in einen geschlossenen Immobilienfonds ist auch eine unternehmerische Beteiligung an einer geringen Anzahl von Immobilienprojekten. Anteile an solchen Fonds werden nur in der Zeichnungsphase verkauft, danach werden in der Regel keine Anteile mehr verkauft. Anteile können vor dem Ende der Laufzeit dann auch nur noch über den Zweitmarkt verkauft werden, was mit erheblichen Verlusten verbunden ist. Wer in einen geschlossenen Immobilienfonds investiert, sollte sich darüber im klaren sein, dass sein Kapital über mehrere Jahre gebunden ist. Wenn die Möglichkeit besteht dass man das investierte Geld während der Laufzeit des Fonds benötigt, dann sollte man auf alle Fälle die Finger weg lassen von geschlossenen Investments. Bleibt man über die gesamte Laufzeit investiert hat man natürlich Chancen auf eine gute Rendite.
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Risiko geschlossene Immobilienfonds

Viele Anbieter von geschlossenen Immobilienfonds suchen schon Investoren ohne zu wissen in welche Immobilien investiert werden soll. Finanztest hat vor kurzem geschlossene Immobilienfonds untersucht und dabei festgestellt dass mehr als die Hälfte der untersuchten Fonds zu gefährlich für Anleger waren unter anderem weil noch nicht feststand in welche Immobilien investiert wird. Für die Rendite sind natürlich die Immobilien entscheidend und vor allen Dingen auch die Mietverträge und deren Laufzeiten sind wichtig. Wenn Immobilien leer stehen haftet auch der Investor, deshalb sollte genau geprüft werden in was man sein Geld investiert. Das Risiko bei einem geschlossenen Immobilienfonds geht bis zum Totalverlust des gesamten Geldes. Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Fonds ist nur mit sehr hohen Verlusten möglich, deshalb sollte ein Investment sehr genau überlegt sein.
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Steuer bei geschlossenen Immobilienfonds

Der steuerliche Aspekt bei geschlossenen Immobilienfonds ist wichtig und sollte gegebenenfalls von einem Steuerberater geprüft werden. Wichtig ist unter anderem die Rechtsform beziehungsweise der genaue Tätigkeitszweck. In der Regel unterliegen geschlossene Immobilienfonds der Steuer für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, die dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Werden die Immobilien nach der Laufzeit verkauft, ist der Verkaufsgewinn nach 10 oder mehr Jahren steuerfrei. Sind in dem Fonds Auslandsimmobilien gibt es eventuell andere Steuersätze, je nachdem in welchem Land die Immobilie steht.

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