Riestern lohnt sich doch

Auch wenn das Riestern immer mal wieder in der Kritik steht; eine Studie zeigt: Riestern lohnt sich doch.

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Immer wieder steht das Riestern in der Kritik. Es lohnt sich nicht, ist hierbei meist der Hauptvorwurf. Dass das nicht richtig ist, zeigt jetzt eine Studie des Institut für Transparenz in der Altersvorsorge (kurz: ITA). Eine Studie der Institution zeigt nun ganz klar: Das subventionierte Sparen für die Riester-Rente lohnt sich doch.

Geld lieber unter die Matratze?

Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine private Rentenvorsorge, die staatlich subventioniert, also gefördert wird. Und wie wir alle wissen, die private Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je, will man seinen Lebensstandard zumindest in Teilen aufrecht erhalten, wenn man den wohlverdienten Ruhestand antritt. Wir riestern übrigens wegen des ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester, der in den Jahren 2000/2001 die Förderung der privaten Rentenvorsorge ins Gespräch brachte. Seither steht die Riester-Rente immer mal wieder in der Kritik. Immer mal wieder werden Stimmen laut, die behaupten, man könne das Geld statt zu riestern auch gleich unter die Matratze stecken.

Transparenz lässt zu wünschen übrig

Das ist allerdings nicht richtig. Wer mit Bedacht riestert, kann sein Geld durchaus mehren. So zeigt die empirische Studie der ITA, dass ein alleinstehender Riesterer mit einem Kind heute eine Rendite von bis zu 7,34 Prozent erwirtschaftet hat, wenn er im Jahr 2002 einen Riester-Vertrag vereinbart hat und diesen auch nicht vor Ablauf der Laufzeit von zehn Jahren gekündigt hat. Nichts desto trotz gibt es Anlass zur Kritik. Denn die Unternehmen wie Versicherungen, Banken, Kreditinstistute und ähnliche wollen sich nicht in die Karten schauen lassen. So nahmen an der Studie auch nur magere sechs Unternehmen teil – von immer 43 angefragten Gesellschaften. Man sieht also: Transparenz ist im Riester-Bereich auf Unternehmerseite wohl nicht gefragt.


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