Riester Rente Zulagen
Inzwischen haben die Menschen in Deutschland die Wichtigkeit der zusätzlichen Altersversorgung erkannt, denn schon zum Jahresende die 10 Millionen Grenze bei der Riester Rente erreicht sein. Die Zulagen werden im Jahr 2008 letztmalig angehoben, um die volle Zulagen zu bekommen muss einiges beachtet werden.
Schon mehr als 5 Jahre gibt es die Riester Rente, die auch inzwischen in der Bevölkerung einen großen Bekanntheitsgrad hat.
Die Riester Rente wurde eingeführt, um die Deutschen zum Sparen zu bewegen, da die gesetzliche Rente durch Kürzungen kaum noch ausreichen dürfte.
Schätzungen gehen davon aus, das bis zum Ende des Jahres 2007 etwa 10 Millionen Riester Renten verkauft wurden.
Die Förderung über die Riester Rente bekommt jeder, der ein rentenversicherungspflichtiges Einkommen hat.
Auch bei Bezug von Arbeitslosengeld ist die Förderung möglich, sogar dann, wenn man Arbeitslosengeld nicht bekommt, weil der Partner zu viel verdient.
Die Riester Rente ist durch die Zulagen an sich interessant. Die volle Zulagen bekommt man vom Jahresbruttoeinkommen des Vorjahres 3 Prozent für die Riester Rente aufbringt.
Ab 2008 ist die letzte Stufe erreich, ab diesem Zeitpunkt müssen 4 Prozent des Vorjahresbruttoeinkommen einbezahlt werden um die volle Zulage zu bekommen.
Dabei muss der Riester Sparer aus seiner Tasche nicht die vollen 3 bzw. 4 Prozent aufbringen sondern zusammen mit der Zulage müssen es 3 bzw. 4 Prozent sein.
Ein Beispiel dazu für das Jahr 2008:
Jahresbruttoeinkommen 40.000 im Jahr 2007
4 Prozent daraus sind 1.600 Euro (maximal 2.100 Euro)
Zulage Erwachsener 154 Euro
Zulage Kind 185 Euro
1 Erwachsener mit 1 Kind erhält demnach 2008 Zulagen in Höhe von 339 Euro sofern er 4 Prozent des Jahresbruttoeinkommen 2007 (hier 1.600,–Euro) jährlich aufbringt für die Riester Rente. Von den 1.600 Euro wird die Zulage abgezogen verbleiben im Jahr 2008 noch 1.261 Euro, die der Riester Sparer von seinem Geld bezahlen muss.
- weitere Informationen für Sie: