Riester-Rente dank Minijob – Rentenansprüche

Ein Job reicht heute kaum mehr aus. Vor allem Hausfrauen und Mütter verdienen sich durch so genannte 400-Euro-Jobs was zum Familieneinkommen dazu. Das ist auch gut für ihre Rentenansprüche, sie können sich sogar die staatlichen Riester-Renten-Zuschüsse sichern.

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Für Familien ist er häufig überlebenswichtig, denn so wie es früher war, geht es heute meist nicht mehr: Ein Alleinverdiener schafft es kaum noch, seine Familie angemessen zu unterhalten. Deshalb arbeiten viele Hausfrauen oder -männer in einem so genannten 400-Euro-Job. Der Name ist Programm, denn ausgezahlt werden meist tatsächlich exakt 400 Euro, wobei für den Arbeitgeber durch die Anmeldung höhere Kosten entstehen (z. B. durch die Anmeldung bei der Knappschaft).

Voller Beitragszahler

Wer nun denkt, so ein Minijob ist ja schön und gut, lohnt sich aber nur für den aktuellen Kontostand , täuscht sich. Denn natürlich erarbeitet man sich durch den 400-Euro-Job auch Rentenbeiträge. Im gewerblichen Bereich muss der Arbeitgeber pauschal 15 Prozent für die Rentenversicherung abführen. Mit nur 4,9 Prozent eigenen Zusatzzahlungen kann der Minijobber nun selbst noch was für die Rente tun. Stockt er nämlich so die Beiträge des Arbeitgebers auf und erreicht somit einen Beitragssatz von 19,9 Prozent für die Rentenversicherung, werden aus den Minijob-Beiträgen volle Rentenbeiträge.

Die Vorteile sind enorm

Die Vorteile, die dem Arbeitnehmer so entstehen, sind so einfach wie sinnvoll. Wer ein vollwertiger Beitragszahler ist, wertet nämlich auch seine Rentenansprüche auf. Er sichert sich damit sogar Anrechte auf Leistungen in der Rehabilitation und eine Erwerbsminderungsrente, wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann. Ein weiterer Vorteil aber ist, dass für den Minijobber durch die Aufwertung der Rentenbeiträge der Eingstieg in die Riester-Rente möglich wird. Mit weiteren 60 Euro, die er oder sie investiert, sichert sich der Arbeitnehmer nämlich die staatlichen Zuschüsse von immerhin 154 Euro, die sich mit Kindern sogar noch deutlich erhöhen (in der Regel um jährlich185 Euro).


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