Richtig sparen – wie macht man das mit wenig Geld?

Mit kleinem Geld die Zukunft sichern. Wer möchte das nicht? Aber wie spart man eigentlich richtig. Auch wer wenig übrig hat, kann mit Zins, Zeit und Geduld einiges im Sparstrumpf ansammeln.

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Er ist gut aussehend, aktiv und genießt sein Leben. Dann – ganz plötztlich – ist er 45 Jahre alt. Vater von zwei Kindern und glücklich verheiratet. Das Geld reicht grade so. An das Ansparen von Geld hat er bisher nicht gedacht. Aber dann geht das Auto kaputt, die Waschmaschine macht so komische Geräusche und die Zukunft der Kinder sollte ja auch irgendwie abgesichert werden. „Was tun“, sprach Zeus. „Anfangen zu sparen!“, sagt seine Frau. Aber das ist leichter gesagt, als getan.

Die Regeln sind einfach

Wer einige Regeln beachtet, kann auch mit geringen finanziellen Mitteln vorsorgen und Geld ansparen. Zuallererst muss man sich klar sein, wofür man spart. Ist es eine größere Ausgabe (z. B. ein Auto), legt man sein Geld als Altersvorsorge an oder soll es eher eine Art Notgroschen für schwierige Zeiten (z. B. Krankheit) sein. Denn danach richtet sich das richtige Timing. Denn wer z. B. auf eine Anschaffung spart, muss ja zu einem bestimmten Zeitpunkt über das Geld verfügen können. Wer für das Alter vorsorgen will, ist gut beraten, wenn er in Etappen spart und Auszahlungen einfach wieder erneut anlegt. So bleibt man flexibel und verliert nicht den Überblick. Außerdem sollte beim Sparen Sicherheit vor Rendite stehen. Ob Sparbuch oder Bundesschatzbrief, Sparbrief oder Tagesgeld, zwar erscheinen die Erträge eher niedrig, dafür aber ist die Mehrung der eingezahlten Beträge fast zu 100 Prozent sicher.


Nicht auf Pump

Ganz wichtig ist es für jeden Sparer aber, nicht über die eigenen Möglichkeiten zu sparen. Wer zum Beispiel seinen Dispokredit immer im Minus hat, sollte sich zuerst darum kümmern, bevor er Geld zur Seite schafft. In diesem Fall lohnt sich das Knausern nämlich nicht. Kreditzinsen übersteigen Sparzinsen immer. Wichtig ist es außerdem, die Kosten, die durchs Sparen entstehen, zu beachten. Denn natürlich wollen auch die Banken und Kreditinstitute einen Teil des Kuchens abhaben und erheben deshalb Gebühren. Außerdem sollte man Anlagen mit Traumerträgen und Fantasierenditen immer kritisch gegenüber stehen. Denn meist sind sie zu schön, um wahr zu sein.


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