Renteneintrittsalter der Deutschen immer später

Die Deutschen gehen immer später in Rente

Das Renteneintrittsalter bei Männer ist im Jahr 2004 auf 63,3 Jahre im Schnitt gestiegen.

Im Jahr 2000 lag dieser Wert noch erheblich niedriger. Männer gingen im Jahr 2000 durchschnittlich mit 62,4 Jahre in Rente.

Bei den Frauen lag der Schnitt beim Renteneintrittsalter 2004 bei 63,4 Jahren also nur geringfügig höher als bei den Männern.

Die Frauen gingen aber auch im Jahr 2000 früher in Rente und zwar mit 62,8 Jahren.

Nach einem Bericht der Bild Zeitung, die sich auf die Zahlen der deutschen Rentenversicherung beruft, liegt der Grund warum die Deutschen später in Rente gehen vor allem an den Rentenabschlägen pro Jahr, die bei vorzeitiger Rente anfallen.

Geht ein Mann 3 Jahre vorher in Rente und bekommt z.Bsp. 892,– Euro Rente, hat er 10,8 Prozent weniger Rente. Dies bedeutet dass seine normale Rente 3 Jahre später 1000,–Euro gewesen wäre.

Pro Jahr werden 3,6 Prozent abgezogen bei vorzeitiger Rente.

Viele können es sich wohl schlichtweg nicht leisten früher in Rente zu gehen.