Rente mit 67 Einigung der Koalition
Diesmal ging die Einigung für die Rente mit 67 bei der Koalition schneller als bei der Gesundheitsreform
Die Koalition scheint sich bei der Rente mit 67 endgültig geeinigt zu haben.
Für alle die 1964 geboren sind gilt zukünftig die Regelaltersrente mit 67 Jahren.
Die Anhebung des Renteneintrittsalter wird schrittweise ab 2012 durchgeführt.
Bis zum Jahr 2029 wird das Renteneintrittsalter um jeweils einen Monat angehoben, danach zwei Monate pro Jahr. Allerdings bleibt bestehen, dass alle die 45 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, den vollen Rentenanspruch immer noch mit 65 Jahren haben.
Bei nur 35 versicherungspflichtigen Jahren ist der frühste Zeitpunkt in Rente zu gehen mit 63 Jahren, allerdings mit einem Abschlag von 3,6 Prozent pro Jahr, wo er früher in Rente geht also 14,4 Prozent. Bei 63 Jahren.
Mit der Einigung erspart sich die Koalition einen Endlosstreit wie bei der Gesundheitsreform. Allerdings werden die Spareffekte nicht so hoch ausfallen, wie von der Regierung geplant. Der Nachhaltigkeitsfaktor und einige Ausnahmen sorgen dafür, dass ab dem Jahr 2030 ein Einspareffekt von rund 5 Mrd. Euro übrig bleibt.
Bei der Erwerbsminderungsrente einigte sich die Koalition mit dem Kompromiss, dass bis zum Jahr 2023 Arbeitnehmer mit 35 Beitragsjahren mit 63 Jahren in Rente gehen können und dies ohne Abschläge.
Nach diesem Zeitpunkt gilt dies nur noch für Arbeitnehmer mit verminderter Erwerbsfähigkeit, die aber mindestens 40 Jahre Geld in die Rentenkassen einbezahlt haben.
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