Rendite falsch berechnet? Finanzberater haftet!

Immer wieder geraten Finanzberater in die Kritik. Von mangelhafter Beratung ist oft die Rede, aber auch von falschen Berechnungen. Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden, dass der Anlageberater für finanzielle Schäden haftet, die aufgrund von Berechnungsfehlern entstehen.

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Geld regiert die Welt. Deshalb legen viele Menschen ihr Vermögen an, um es nach Kräften zu mehren. Aber, so ganz einfach geht das nicht. Laien sind oft schon mit den Begrifflichkeiten überfordert. Fonds, geschlossen oder offen, Aktien, Bundesschatzbriefe? Wie, wo und was legt man denn am besten an? Zum Glück gibt es Finanz-, Anlage- und Bankberater, die sich auskennen. Aber können sie auch rechnen?

Fachmänner in der Kritik

Vor allem private Finanzberater geraten immer wieder in die Kritik. Die Rede ist von mangelhafter Beratung an den Bedürfnissen des Kunden vorbei. Oft werden sogar Kredite aufgenommen, um Investitionen tätigen zu können. Geht die Anlage schief, verliert man nicht nur Geld, nein, man hat auch noch Schulden an der Backe. Ein anderes Problem aber entsteht, wenn der Anlageberater eine Rechenschwäche hat.

Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil

So ging es einem Ehepaar, dass aufgrund einer Beratung durch einen Bankmann einen Kredit aufnahm, um so eine persönliche Fonds-Anlage abschließen zu können. Nun blieben aber die erzielten Gewinne weit unter der vorhergesagten Rendite. Der vermeintliche Experte ist fälschlicherweise von einem höheren Ausgangswert ausgegangen, was dann die Anlage-Schlappe letztenendes verursachte. Der Bundesgerichtshof nun urteilte, dass der „Finanz-Experte“ in diesem Fall die volle Haftung übernehmen muss. Wer als Finanz-, Anlage- oder Bankberater unterwegs ist, muss für seinen Kunden das bestmögliche Angebot suchen und eben richtig rechnen können.

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