Reitbeteiligung bei der Versicherung immer mit angeben

Wer sein Pferd dadurch mitfinanziert, dass er eine Reitbeteiligung darauf abgibt, sollte genau auf die Versicherung achten. Denn der zusätzliche Reiter ist nicht automatisch in der Tierhalterhaftpflichtversicherung mitversichert; er muss angegeben werden.

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So ein Pferd kostet eine ganze Stange Geld. Heu, Wasser, Kraftfutter, Tierarzt, Unterbringung – das läppert sich. Nicht zu vergessen die Tierhalterhaftpflichtversicherung. Diese springt ein für alle Schäden, die so ein Ross verursachen kann. Viele Pferdebesitzer vergeben nun sogenannte Reitbeteiligungen, um den finanziellen und zeitlichen Druck ein bisschen rauszunehmen. Hier sollte man unbedingt an die Versicherung denken.

Pferdehaftpflichtversicherung

Pferde striegeln, reiten, zahlen

Jeden Sonntagmorgen steht die Mittvierzigerin im Stall ihrer Freundin. Hier versorgt sie an die 15 Pferde. Nachdem sie all die gewaltigen Vierbeiner gefüttert und auf die entsprechenden Koppeln gebracht hat, richtet sie „ihren“ Haflinger. Das 23jährige Großpony ist ihr Pflegepferd – ihre Reitbeteiligung. Dafür, dass sie regelmäßig reiten kann, bezahlt sie an die 100 Euro monatlich. Und das ist auch der Grund, warum die eigentliche Pferdebesitzerin die Frau in den besten Jahren mit in die Tierhalterhaftpflichtversicherung mit aufnehmen sollte.

Haftung auch bei Reitfehler

Diese Versicherung ist für jeden Pferdehalter wichtig. Denn, egal welche Schäden durch das Pferd verursacht werden, der Versicherer steht für die Schadensregulierung grade. Auch, wenn ein fremder Reiter sein Glück der Erde auf dem Rücken gerade diesen Pferdes gesucht hat. Ist das nämlich nur unregelmäßig, kurzfristig und nicht kostenpflichtig der Fall, fällt so ein Schadensfall in der Regel unter den Paragraphen „Gast- und Fremdreiter“.

Anders ist das aber, wenn eine Reitbeteiligung regelmäßig und gegen Entgelt reitet.

Um hier vollen Versicherungsschutz zu genießen, muss dieser Reiter namentlich in die Pferdehalterhaftpflichtversicherung aufgenommen werden.

Nur dann ist auch dieser voll abgesichert. Sogar, wenn er selbst – zum Beispiel durch einen Reitfehler – für den Schadensfall verantwortlich zeichnet.

Übrigens: Man sollte generell nicht an der Deckungssumme sparen. Denn so ein Pferdeunfall geht schnell mal richtig ins Geld.


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