Reduzierter Versicherungsschutz wegen Telefonieren im Auto

Durch das Handy sind wir allseits erreichbar. Unerreichbar ist aber oft der Versicherungsschutz des Autos, wenn wir mit dem Telefon am Ohr einen Autounfall verursachen.

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Was früher das Telefon war ist heute das Handy. Eine Erfindung, eine Innovation auf die wir im Alltag nicht mehr verzichten können und schon gar nicht wollen. Viele Menschen haben sogar mehr als ein mobiles Telefon. Sie telefonieren in der Bahn, beim Spaziergang, im Restaurant und während der Ausübung eines Hobbys. Oft ist das kostenintensive Quatschen selbst sogar das Hobby. Gefährlich wird’s und im Falle eines Falles auch richtig teuer, wenn man das kleine Ding auch während der Autofahrt nicht vom Ohr nehmen kann.

Sechs Prozent simsen bei der Fahrt

Eine Studie bringt jetzt an den Tag, wie viele von uns dieses Vergehen tatsächlich regelmäßig begehen. Und das sind einige. Jeder Dritte gibt zu, während der Fahrt zu prüfen, ob er einen Anruf oder eine SMS (Kurzmitteilung) erhalten hat. Jeder Vierte sagt, dass er während der Fahrt selbst sogar telefoniert oder gar eingegangene Kurzmitteilungen liest. Sechs Prozent der Befragten stehen dazu, SMS zu schreiben, während sie am Steuer sitzen. Bei der Vorstellung, wie Kurzmitteilungen beim Autofahren geschrieben werden, kommt einem die Blondine, die sich beim Fahren schminkt schon gar nicht mehr so bedrohlich vor, oder?

Beteiligt laut Quotenregelung

Wenn man nicht erwischt wird, mögen die Dauertelefonierer denken, ist doch nichts dabei. Tja, wenn die mal nicht auf dem Holzweg sind. Die Polizei hat ihre Augen überall. Und die Bußgelder, die für die Verkehrssünde verteilt werden, sind hoch. 40 Euro und ein Punkt in der Flensburger Punktekartei sind einem jedenfalls sicher. Und nicht nur das: Wer in einen Unfall verwickelt wird, während er das Telefon am Ohr hatte, riskiert den Versicherungsschutz zumindest anteilig. Denn kann einem Unfallteilnehmer das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung nachgewiesen werden, kann der KFZ-Versicherer Fahrlässigkeit voraussetzen und verlangen, dass man sich laut Quotenregelung an der Regulierung des Schadens beteiligt.

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