Rechtzeitige Kündigung der Autoversicherung

Vieles ist teurer geworden und wo der Mensch sparen kann sollte er sich ein wenig Zeit nehmen. Bei der Autoversicherung können dies im Jahr einige hundert Euro sein, allerdings ist eine rechtzeitige Kündigung der Autoversicherung notwendig um überhaupt in den Genuss eines günstigeren Beitrags bei der KFZ Versicherung zu kommen.

Für die meisten Autofahrer ist es möglich ihre Autoversicherung zum 30. November 2007 zu kündigen. Dazu muss das Kündigungsschreiben zum oben genannten Datum beim Versicherer eingegangen sein.
Auf der sicheren Seite ist der Versicherungsnehmer, wenn die Kündigung per Einschreiben an das Versicherungsunternehmen geht. Wer schon rechtzeitig kündigt, kann dies auch per Fax tun, er sollte es sich aber auf Termin legen, damit er noch rechtzeitig reagieren, wenn der Versicherer die Kündigung nicht bestätigt hat.

Eine Kündigung der Autoversicherung kann auf alle Fälle Geld sparen, selbst wenn man bei dem vorhergehenden Versicherungsunternehmen bleiben will, da gute Angebote und Rabatte oft de Bestandskunden nicht weitergegeben werden.

Die Gründe liegen oft an der Bestandsprovision der Versicherungsvertreter. Viele große haben einen großen Bestand an KFZ Versicherungen und dieser ist letztendlich auch für den Verdienst des Vertreters wichtig.
Angenommen der Bestand der Generalagentur hat im KFZ Bereich 500.000 Euro Bestandsvolumen kann der Verdienst bei 50.000 Euro im Jahr liegen.

Wird allen Kunden ein Rabatt von 20 Prozent gewährt ist der Bestand nur noch bei 400.000 Euro und eben auch nur 40.000 Euro dann noch jährlich.

Da kaum jemand gern auf Geld verzichtet, werden bessere und auch billigere Tarif nicht unbedingt dem Kunden angeboten und nur wer sich selbst darum kümmert kann auch Geld sparen.

Wird die Autoversicherung gekündigt, hat der Versicherungsnehmer noch den ganzen Dezember Zeit um sich eine neue Versicherung zu suchen, dabei sollte nicht nur der Preis im Mittelpunkt stehen sondern auch die Leistungen.

Autoversicherungen die auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichten oder es zumindest alternativ anbieten, gibt es inzwischen einige.