Rechtsschutzversicherung für leitende Angestellte Gutverdienende
Leitende Angestellte sind in der Regel auch Gutverdienende Arbeitnehmer und durch das höhere Gehalt werden auch die Kosten für Rechtsanwalt und Gericht höher.
Durch die Finanzkrise werden auch leitende Angestellte entlassen, dies sieht man auch an der durchschnittlichen Schadenssumme pro Rechtsschutzfall, der zum Beispiel bei der ARAG im Jahr 2008 zwischen 600 und 700 Euro betragen hat, im letzten Jahr stieg die durchschnittliche Schadenssumme auf 1000 Euro an.
Jeder muss seine Kosten selber tragen
Bei arbeitsrechtlichen Streitereien zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist es anders als bei normalen Gerichtsprozessen, wo die Kosten des Verfahrens der Verlierer des Prozesses komplett übernehmen muss. Bei arbeitsrechtlichen Gerichtsprozessen muss jede Partei ihre Kosten selber tragen.
Mehr Gehalt mehr Kosten für Gericht und Rechtsanwalt
Da leitende Angestellte, Abteilungsleiter oder sonstige qualifizierte Jobs auch mehr Gehalt beziehen, gehen auch die Kosten für den Anwalt und das Gericht nach oben. Die Höhe der Kosten fürs Gericht sowie die Berechnung der Kosten eines hinzugezogenen Rechtsanwaltes richten sich im arbeitsgerichtlichen Verfahren nach dem so bezeichneten Streitwert. Je höher der Streitwert ist, umso höher sind die Kosten.
Bei der Rechtsschutzversicherung nachfragen
Wichtig ist auch vor dem Abschluss zu wissen dass schon laufende Streitereien nicht von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden, wenn die gerade abgeschlossen wurde. Wenn man an den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung denkt aus einem bestimmten Grund wo schon etwas vorgefallen ist, dann sollte man sich vorab mit der Rechtsschutzversicherung in Verbindung setzen um sich abzusichern.