Rechnungszins

Definition:  Der Rechnungszins für die private Krankenversicherung liegt bei 3,5 % pro Jahr, dies ist wichtig für die Altersrückstellungen.

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Der Rechnungszins ist eine verbindlich vorgeschriebene Mindestverzinsung in Höhe von derzeit 3,5 % pro Jahr, um welche die Alterungsrückstellung erhöht werden. Die rund 50 deutschen privaten Krankenversicherungen müssen die Altersrückstellungen in Höhe von etwa 130 Milliarden Euro bedienen, wenn dies nicht mit mindestens 3,5 Prozent geschafft wird, dann muss dieser Rechnungszins gesenkt werden.

Beitragserhöhungen möglich
Die Folge aus einer Senkung des Rechnungszinses wären Beitragserhöhungen für die Privatversicherten. Im Jahr 2008 haben die privaten Krankenversicherer den Rechnungszins von 3,5 Prozent ganz genau erreicht.

Schützt vor hohen Beiträgen
Wenn alles planmäßig verläuft , dieser Rechnungszins eingehalten wird, schützt dieser Kapitalstock die Versicherten im Alter vor hohen Beiträgen. Im Vergleich zu der Lebensversicherung, die einen Garantiezins von 2,25 Prozent haben, liegt die private Krankenversicherung mit 3,5 Prozent noch sehr gut.


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