Prophylaktische Maßnahmen der Krankenkasse

Die Kostenerstattung zur Vorsorge und Rehabilitation, also der Verhinderung des Ausbruchs einer Krankheit und Minderung der Folgen, erfolgt in den meisten Fällen durch die Krankenversicherung. Prophylaktische Maßnahmen werden von der Kasse bezahlt.

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In den meisten Fällen werden Prophylaktische Maßnahmen der Krankenkasse auch durch selbige bezahlt. Gemeint sind Leistungen, die den Ausbruch einer Krankheit verhindern sollen, und somit die Gesundheit eines Patienten erhält.

Unterscheidung in zwei Gruppen

Generell werden die erbrachten Leistungen in zwei Gruppen unterteilt. Dabei gibt es zum einen die vorsorglichen Maßnahmen, die schon vor dem Ausbruch einer Krankheit ergriffen werden um den Ausbruch zu verhindern. Dann gibt es noch die Rehabilitationsmaßnahmen, die nach einer Krankheit erbracht werden, um die Folgen möglichst gering zu halten. Beide werden also nicht direkt während einer Krankheit erbracht, werden jedoch trotzdem von der Krankenkasse übernommen. Eine Ausnahme kann hier lediglich sein, dass die Kosten bei Erwerbstätigen durch die Rentenversicherung erbracht werden, dann jedoch nur die Rehabilitationsmaßnahmen und keine vorsorglichen Behandlungen.


Wie werden Rehabilitationsmaßnahmen eingeleitet

Wenn man findet, dass man Rehabilitationsmaßnahmen nötig hat, so muss man sich mit einem Antrag an den Arzt wenden, welcher dann der Krankenkasse auf einem Vordruck mitteilt, welche Rehabilitationsmaßnahmen er selbst für nötig hält. Dabei wird sehr viel darauf geachtet, was der Patient selbst möchte, denn hier soll ja ebenso der erneute Ausbruch einer Krankheit verhindert werden. Außerdem ist der Patient, wenn die Folgen einer Krankheit gering gehalten werden, auch früher wieder arbeitsfähig. Nach dem Antrag an die Krankenkasse sendet diese nach der Überprüfung eine Forderung an den Arzt, eine schriftliche Verordnung von medizinischer Rehabilitation auszustellen. Hier muss der Arzt noch mal genau ausführen, warum die Rehabilitationsmaßnahmen unerlässlich und zum Wohle des Patienten sind.


Weiterleitung an die zuständige Stelle

In dem oben erwähnten Fall, dass die Krankenkasse nicht der zuständige Kostenträger ist, kann der Antrag trotzdem an diese gesendet werden. Er wird dann an die zuständige Stelle weitergeleitet und wie gewöhnlich bearbeitet.

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