Probleme bei der Lebensversicherung – einfach erklärt

Eigentlich ist die Lebensversicherung schon lange im Gespräch, doch in den letzten Tagen ist viel von Probleme bei der Lebensversicherung zu lesen.

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In den letzten Tagen und auch Wochen ist viel über die Lebensversicherung geschrieben worden, die ganzen Artikel vor kurzem haben die Verbraucher noch mehr verunsichert als sie eh schon waren. Besonders die Bild (Angst um den Garantiezins) und das Handelsblatt (Lebensversicherer in Gefahr) haben für die Verunsicherung gesorgt obwohl dazu kaum mehr Grund besteht als noch vor einem Jahr.

Probleme der Lebensversicherung – einfach erklärt

Das Problem bei der Lebensversicherung sind die niedrigen Zinsen, die durch die Europäische Zentralbank festgesetzt werden. Eine Lebensversicherung muss das Geld der Kunden zum großen Teil sicher anlegen und derzeit liegen die sicheren Staats- und Bundesanleihen bei gerade mal rund 1,5 Prozent, zu wenig für den aktuell niedrigen Garantiezins von 1,75 Prozent. Ältere Verträge haben sogar noch einen Garantiezins von 4 Prozent und bei diesen Verträgen sind die Lebensversicherer froh, wenn dieser Wert mit Überschüssen erreicht wird. Angeblich sollen schon einige Versicherer daran gedacht haben bei der Finanzaufsicht anzufragen ob man den Garantiezins aussetzen darf, da dreht es sich sicherlich um die hohen Garantiezinsverträge, nur ich bezweifele dass dieser Antrag durch geht.

Problem Zinsen

Die Niedrigzinspolitik muss bald ein Ende haben, sonst haben die Lebensversicherer tatsächlich ein Problem aber das Problem wird sicherlich nicht dazu führen dass man sein Geld verliert mit einer Lebensversicherung. Damit will ich hier die Lebensversicherung nicht verteidigen, denn durch hohe Abschlusskosten für Vermittler, ist diese Art der Vorsorge wenig lukrativ. Doch die hohen Abschlusskosten gibt es schon immer und die haben wenig mit den niedrigen Zinsen zu tun, nur das was am Ende ausbezahlt wird ist durch die Niedrigzinsen noch weniger als vorher.

Gute und schlechte Ratschläge

Solche negativen Meldungen werden dann oft zum Anlass genommen um verunsicherte Kunden zu einer Umdeckung zu überreden und das ist ganz sicher ein schlechter Ratschlag. Der vermeintliche Vorteil liegt nur beim Vermittler, der erneut Provision bekommt und bei der Versicherungsgesellschaft, die Neugeschäft bekommt. Deshalb sollten Sie auf keinen Fall Ihre alte Lebensversicherung kündigen oder eine Umdeckung vornehmen, das ist nämlich nichts anderes als die bestehende Versicherung zu kündigen um eine neue abzuschließen. Sie können allerdings die Lebensversicherung beitragsfrei stellen, dann verlieren Sie am wenigsten. Wenn Sie dann noch länger Zeit haben was für Ihre Altersvorsorge zu tun, informieren Sie sich über Indexfonds, die sind günstig und auf längere Zeit gesehen erfolgreich. Bitte informieren Sie sich auch bei Indexfonds sehr genau im Internet bevor Sie was abschließen.

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