Probeantrag für Wechsel in private Krankenversicherung

Ein Probeantrag gibt es zum Beispiel in der privaten Krankenversicherung und kann aufgrund von Vorerkrankungen sehr wichtig sein.

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Der Probeantrag ist ein Begriff der vor allem in der privaten Krankenversicherung angewendet wird. Der Probeantrag ist rechtlich gesehen kein verbindlicher Antrag sondern lediglich eine Anfrage. Ein Probeantrag wird in der Regel aufgrund von Vorerkrankungen an die Versicherungsgesellschaft gestellt. Er ist unverbindlich und hat für den Versicherungsnehmer keine Vor- oder Nachteile.

Gleiche Fragen wie im Versicherungsantrag

Ein Probeantrag ist im Prinzip gleich wie ein richtiger Antrag, das bedeutet es müssen die gleichen Fragen wie beim normalen Antrag beantwortet werden. Die Versicherungsgesellschaft kann dann entscheiden ob sie den Antragsteller normal aufnimmt oder ein Risikozuschlag verlangt werden muss oder der Probeantrag abgelehnt wird. Wichtig für den Antragsteller ist der Zeitpunkt der Antragsannahme durch den Versicherer, denn bis zu diesem Zeitpunkt hat der Versicherungsnehmer die Pflicht der Versicherungsgesellschaft in der Zwischenzeit aufgetretene Krankheiten nach zu melden.

Umwandlung in verbindlichen Vertrag

Wenn die Versicherungsgesellschaft bereit dazu ist den Antragsteller aufzunehmen, wandelt die Versicherung den Probeantrag in einen verbindlichen Versicherungsvertrag um, dem der Antragsteller schriftlich zustimmen kann, den er aber auch ablehnen kann, wenn ihm beispielsweise der Risikozuschlag zu hoch ist. Der Probeantrag verhindert auch dass man plötzlich ohne Versicherungsschutz da steht, es gibt zwar in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht aber in der privaten Krankenversicherung kann auch dazu nur der Basistarif angeboten werden. Der Basistarif ist sehr teuer und hat ähnliche Leistungen wir die gesetzliche Krankenversicherung. Deshalb sollte sich da einem Fachberater anvertraut werden, der da mehr Erfahrung hat.


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