Privatversichert – Klage gegen Krankenversicherung

Auch Privatversicherte bekommen nicht alles bezahlt, denn es gibt durchaus unterschiedliche Tarif, die auch Leistungen den Privatversicherten nicht immer vollständig bezahlen.

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Zu dem aktuellen Artikel, dass die Beschwerden über private Krankenversicherung im letzten Jahr deutlich zugenommen haben, passt ein Fall wo der Privatversicherte auf vollständige Kostenübernahme geklagt hat. Auch eine private Krankenversicherung muss die Kosten für eine ambulante Behandlung bei einem Internisten nicht voll ersetzen, wenn es dazu Vertragsklauseln gibt. Wie im Handelsblatt zu lesen ist, hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in einem Fall gegen den Versicherungsnehmer entschieden.

Heilbehandlung bei einem Internisten

Die Karlsruher Richter haben darauf verwiesen, dass eine Heilbehandlung bei einem Internisten nach dem Elementartarif nur zu 80 Prozent ersetzt werden sollte. Außerdem kann jemand der günstig versichert sei, nicht erwarten dass er genauso versichert ist wie ein Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung. Der BGH hat die Revision des Klägers gegen ein Urteil des LG München aus dem Jahr 2006 zurückgewiesen.

Gleiche Bezahlung wie beim Allgemeinmediziner

Der Versicherungsnehmer wollte die Heilbehandlung bei seinem hausärztlichen Internisten genauso zu 100 Prozent ersetzt haben wie die Behandlung beim Allgemeinmediziner oder praktischen Arzt. Der Bundesgerichtshof sah den Mann zwar mittelbar in der Wahl des Erstbehandelnden Arztes eingeschränkt aber der Versicherte könne entweder die in den Tarifbedingungen aufgezählten Ärzte aufsuchen oder aber einen besseren und damit auch teureren Tarif wählen, der diese Einschränkung nicht hat. Dem Versicherer wird auch zugestanden dass er ein berechtigtes Interesse hat vermeidbaren Kosten entgegenzuwirken.

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