Privatpraxis

Definition:  Privatpraxis: Ein Mediziner, der keine Kassenzulasssung hat, betreibt eine Privatpraxis.

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Wer gesetzlich versichert zum Arzt geht, sucht diesen in seiner Praxis auf. Dort gibt er seine Krankenkassenkarte ab, zahlt zehn Euro Praxisgebühr, setzt sich ins Wartezimmer und verharrt bis er endlich drankommt. Die Behandlungskosten übernimmt die Krankenversicherung. Wer privat versichert ist, zahlt die Arztrechnung zuerst selbst und reicht diese dann beim Versicherer ein. Wer eine Privatpraxis aufsucht, bekommt vom Versicherer in der Regel nichts zurück, der Patient trägt die Kosten selbst.

Skepsis ist angebracht Vor alle im Bereich der Psychotherapie, aber auch bei Hausärzten, Zahnmedizinern, Kinderärzten und vielen mehr gibt es heute Privatpraxen. Die dort tätigen Mediziner oder Therapeuten haben keine Kassen- oder Ausübungszulassung gemäß unserer Gesetzgebung. Die Kosten-Übernahme durch die Krankenversicherung bleibt daher die Ausnahme. Sogar bei den privaten Versicherern, die Privatpraxen genauso skeptisch sehen, wie die gesetzlichen. Eine Ausnahme ist nur die Behandlung im Notfall.


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