Privatpatient – Brief mit Beitragserhöhung

Im Briefkasten einen Brief mit einer Beitragserhöhung bekommt derzeit vermehrt der Privatpatient aber geteiltes Leid ist halbes Leid, er ist nicht alleine sondern viele müssen im nächsten Jahr mit einem steigenden Beitrag in der privaten Krankenversicherung rechnen.

Anzeige / Inserat

Vermehrt bekommt der Privatpatient zum Jahresende einen Brief, in dem ihm mitgeteilt wird dass er im nächsten Jahr eine Beitragserhöhung für die private Krankenversicherung verkraften muss. Die Gründe für die Beitragserhöhung sind eigentlich immer gleich, der Anstieg der Kosten im medizinischen Bereich, der Fortschritt der Medizin und schlussendlich die steigende Lebenserwartung in Deutschland.

Durchschnittlich rund 7 Prozent

Der Brief mit der Beitragserhöhung kann unterschiedlich ausfallen, es ist von durchschnittlich rund 7 Prozent die Rede, was nicht ausschließt dass der eine nur unwesentlich mehr bezahlt und der andere mehr als 20 Prozent verkraften muss.

Gründe für die Beitragserhöhung

Beide Systeme in der Krankenversicherung, die gesetzliche und die private Krankenversicherung kämpfen mit Beitragssteigerungen im medizinischen Bereich. Der medizinische Fortschritt ist natürlich gut für uns, denn dadurch verlängert sich auch die Lebenserwartung, doch das ganze muss bezahlt werden. Wer aus seiner Sicht absolut zu viel bezahlt für seine Krankenversicherung, der sollte zuerst mit seiner eigenen Krankenversicherung sprechen, denn ein Tarifwechsel darf nicht verwehrt werden. Der Versicherungsschutz sollte etwa gleich bleiben und dann hat man den Vorteil seine Altersrückstellungen komplett behalten zu dürfen.

Vor Wechsel Informationen einholen

Wird überlegt zu einem anderen Anbieter zu wechseln ist die richtige Vorgehensweise zu beachten, ansonsten steht man in einigen Jahren wieder vor dem gleichen Problem. Natürlich ist die Beitragshöhe und auch die einzelnen Leistungen ein wichtiges Kriterium, doch die meisten vergessen beim Wechsel, dass auch der Anbieter von entscheidender Bedeutung sein kann. Kluge Krankenversicherer haben für solche Beitragserhöhung Rücklagen gebildet und können mit den Rücklagen Beitragserhöhungen verhindern oder zumindest abmildern. Also neben dem Beitrag und der Leistung auch den Fachberater um einen Vergleich der Bilanzkennzahlen (letzten 3 Jahre) bitten. Gibt man seine Daten unten ein bekommt man einen ersten Überblick und kann dann auch den Kontakt zu dem Fachberater anfordern.


Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...