Private oder gesetzliche Krankenversicherung – was ist besser?

Ist die private oder gesetzliche Krankenversicherung besser? Diese Frage lässt sich nicht für jeden gleich beantworten sondern man muss Vorteile und auch Nachteile gegeneinander abwägen.

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Selbständige oder besserverdienende Arbeitnehmer können frei entscheiden ob sie in die private oder gesetzliche Krankenversicherung wollen, doch was besser ist für den einzelnen kann nicht allgemein beantwortet werden.

Unterschiede private und gesetzliche Krankenversicherung

Die Unterschiede beider Krankenversicherungssysteme liegen hauptsächlich in den Leistungen, denn da hat die private Krankenversicherung eindeutig Vorteile. Es ist aber immer davon abhängig welchen Tarif man wählt. Inzwischen bieten einige Krankenversicherer so genannte Einsteigertarife an, die von den Leistungen her eher gering anzusehen sind, die aber vom Beitrag sehr günstig sind. Es ist aber auch von der persönlichen Situation abhängig ob man sich doch nicht lieber für die gesetzliche Variante entscheidet, zum Beispiel wenn man eine Frau und Kinder krankenversichern muss. Dies macht die gesetzliche noch kostenlos, bei der privaten kostet jede Person für sich Geld.

Beitragsunterschiede privat und gesetzlich

Gerade für gesunde junge Selbständige sind enorme Beitragsunterschiede zu sehen, wenn man privat und gesetzlich vergleicht. Die gesetzliche geht von einem fiktiven Mindestgehalt bei Selbständigen aus, der bei 1.916,25 Euro liegt. Nimmt man denn Satz den derzeit die gesetzliche Krankenversicherung verlangt von 15,5 Prozent ist der Beitrag mit knapp unter 300 Euro im Monat schon recht hoch angesiedelt. Das gibt es bei der privaten Krankenversicherung wesentlich günstiger auch wenn man einen Tarif mit guten Leistungen wählt.

Beitragsunterschiede im Alter

Oft sind die hohen Beiträge im Rentenalter Thema bei der privaten Krankenversicherung, während die gesetzliche Krankenversicherung allein für sich geringe Beiträge fordert von der Rente. Aber da wird auch vergessen das die privaten Versicherer einen 10 prozentigen Beitragszuschlag fordern um die Beiträge im Alter nicht mehr steigen zu lassen und der Beitragszuschlag läuft neben den normalen Altersrückstellungen. Es wird auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung vergessen dass diese sich von allen Einnahmen Beiträge holt. Viele haben eine Direktversicherung über den Abreitgeber abgeschlossen, da verlangt die gesetzliche Krankenversicherung von der Auszahlung 15,5 Prozent für die Krankenversicherung und 1,95 Prozent für die Pflegeversicherung. Man darf das zwar über 10 Jahre abbezahlen aber nimmt man an dass die Direktversicherung alles in allem 92.000 Euro ausbezahlt (fiktives Beispiel), will die Kasse davon auf einen Schlag 16.054 Euro oder auf 10 Jahre verteilt, was dann rund 133 Euro im Monat bedeutet.


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