Private Krankenversicherung wechseln ohne Altersrückstellungen

Will man sein private Krankenversicherung wechseln dann geht dies nur ohne Altersrückstellungen zumindest wenn man vor 2009 Privatversicherter war.

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Man kann die private Krankenversicherung wechseln, allerdings muss zuvor die bestehende PKV gekündigt werden, entweder normal oder durch ein außerordentliches Kündigungsrecht, wie es zum Beispiel durch eine Beitragserhöhung möglich ist.

Altersrückstellungen sind verloren

Ein Nachteil bei einem Wechsel von einer privaten zu einer anderen privaten Krankenversicherung ist der Verlust der Altersrückstellungen. Wer vor 2009 in einer privaten Krankenversicherung Mitglied war hat in seiner Zeit dort Altersrückstellungen angesammelt, die aber beim alten Versicherer bleiben wenn man wechselt.

Nur bedingte Mitnahme der Altersrückstellungen

Ab dem Jahr 2009 können alle die ab diesem Zeitpunkt eine PKV abschließen ihre Altersrückstellungen mitnehmen. Allerdings nur diese die auch im Basistarif übertragbar wären. Dies bedeutet alles was über die gesetzlichen Leistungen hinaus geht, kann über die Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden. Ist man noch nicht sehr lange bei einer privaten Krankenversicherung versichert, ist dieses Problem mit den Altersrückstellungen noch nicht gravierend, doch ist man beispielsweise mal 10 oder 15 Jahren bei der gleichen privaten Krankenversicherung versichert, sind die Altersrückstellungen schon beachtenswert.


Vor einer Kündigung klären ob man gleichwertiger Versicherungsschutz möglich ist

Wichtig ist vor einem Wechsel oder besser vor der Kündigung der bestehenden privaten Krankenversicherung dass man weiß ob eine andere Versicherung den Versicherungsschutz übernehmen würde. Also selber erst abklären ob man eine andere private Krankenversicherung bekommt, bevor man die bestehende kündigt. Dabei kann man ruhig die private Krankenversicherung vergleichen aber dabei sollte die Versicherungsgesellschaft nicht außen vor gelassen werden, denn die Gesellschaft ist fast das wichtigste. Die Gesellschaften haben Kennzahlen an denen man beispielsweise erkennen kann ob eine private Krankenversicherung genügend Kapital zur Verfügung hat für die Beitragserstattung aber auch um eventuelle Beitragserhöhungen abzufangen.


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