Private Krankenversicherung – was zahlt der Arbeitgeber

Einige Information für Arbeitnehmer für den Wechsel in die private Krankenversicherung auch was der Arbeitgeber zahlt.

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Der Arbeitgeber beteiligt sich auch an der privaten Krankenversicherung und übernimmt dabei die Hälfte des Beitrags allerdings nicht mehr als den Höchstbetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der höchstmögliche Zuschuss für die private Krankenversicherung vom Arbeitgeber beträgt im Jahr 2011 einheitlich für Ost und West Deutschland 271,01 Euro. Dazu kommen noch 36,20 Euro für die Pflegeversicherung. Nur für Arbeitnehmer in Sachsen gilt höchstens 288,64 EUR für die Kranken- und Pflegeversicherung zusammen.

Nur 1 Jahr über der Einkommensgrenze

Arbeitnehmer können dann in die private Krankenversicherung wechseln, wenn ihr jährliches sozialversicherungspflichtiges Brutto-Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese liegt aktuell bei einem Brutto-Monatseinkommen von 4.125,00 Euro (entspricht jährlich 49.500 Euro). Dazu gehören natürlich auch Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld. Der Wechsel in die private Krankenversicherung wurde Angestellten früher noch zusätzlich erschwert in dem Angestellte 3 Jahre hintereinander über der Versicherungspflichtgrenze verdienen mussten bevor sie dann in die private Krankenversicherung wechseln durften. Diese Regelung wurde Anfang des Jahres gekippt, seither kann man nach einem Jahr über der Einkommensgrenze wieder in die PKV wechseln

Keine kostenlose Mitversicherung

Der Wechsel in die private Krankenversicherung sollte gut überlegt sein, denn gerade wenn ein junger Mensch verliebt oder gar schon verlobt ist und vor einer Familiengründung steht, könnte dies ein teures Vergnügen werden. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung muss man in der privaten Krankenversicherung Frau und Kinder gegen Eigenbeitrag versichern und hat nicht den Vorteil einer kostenlosen Mitversicherung.

Unabhängiger Fachberater

Zudem sollte auf alle Fälle nicht nur eine private Krankenversicherung genommen werden, sondern schon 40 bis 50 Gesellschaften vom Beitrag und den Leistungen vergleichen lassen. Dies geht nicht bei einem Ausschließlichkeitsvertreter sondern nur bei einem Makler. Wenn die Entscheidung eingegrenzt ist, noch mit dem Makler die Kennzahlen der betreffenden Versicherer besprechen und auch nachfragen welche Krankenversicherungen bei der Bafin die höchsten Beschwerdestatistiken haben, dann hat man schon viel getan um nicht auf das falsche Pferd zu setzen.


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