Private Krankenversicherung – Einsparungen per Gesetz

Die private Krankenversicherung verlangt von dem Bundesgeusndheitsminister Philipp Rösler Einsparungen per Gesetz bei Honoraren für Ärzte und bei anderen Ausgaben.

Die private Krankenversicherung appelliert an den Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), weil man auch per Gesetz die Grundlagen für Einsparungen bei Honoraren von Ärzten und bei anderen Ausgaben gerne hätte.

Zu viele Beitragserhöhungen

Der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung Volker Leienbach sagte gegenüber der Berliner Zeitung, das man nicht immer wieder die Privatversicherten mit Beitragserhöhungen belasten könnte. Dabei führte er an dass die privaten Krankenkassen in den letzten Jahren zwischen 6 und 7 Prozent pro Jahr an Kostensteigerungen verkraften musste.

Keine Erlaubnis der PKV

Es ist den privaten Krankenkassen laut Volker Leienbach aus kartellrechtlichen Gründen nicht erlaubt mit den Leistungsanbietern, wie beispielsweise den Ärzten, zu verhandeln über die Kosten, Mengen und Qualität. Deshalb will auch die private Krankenversicherung das gleiche Recht wie die gesetzliche Krankenversicherung um zu verhandeln. Zumindest braucht man eine Öffnungsklausel bei der Gebührenordnung für Ärzte, damit von den dort festgelegten Gebührensätzen abgewichen werden kann.

Kopfpauschale in der GKV

Der Verbandsdirektor äußerte sich auch zu dem Plan von Rösler in der GKV eine sogenannte Kopfpauschale einzuführen mit einem Sozialausgleich aus Steuermitteln. Der momentan Zufluss in die gesetzliche Krankenversicherung aus Steuermitteln ist schon genug, ansonsten gewinnt der Staat immer mehr Einfluss auf die gesetzliche Krankenversicherung und pumpt immer mehr Steuermittel in die GKV, dies hat schon bei der gesetzlichen Rentenversicherung dazu geführt dass die Rente immer weiter sinkt.