Private Krankenversicherung Beitrag bei Bezug von Rente

Was muss man bezahlen für die private Krankenversicherung Beitrag bei Bezug von Rente, ist für viele richtigerweise eine entscheidende Frage. Dazu auch ein Vergleich was man als freiwillig Versicherter in der Rente an Beitrag für die Krankenversicherung bezahlen muss.

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Für viele ist bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung wichtig dass sie auch bei Bezug der Rente im Alter ihre Beiträge noch bezahlen können. Früher gab es kräftige Kritik an der privaten Krankenversicherung weil Fälle bekannt geworden sind, wo die Beiträge gerade im Rentenalter in die Höhe geschossen sind und kaum noch bezahlbar waren. Seit dieser Zeit hat sich aber einiges geändert.

PKV bildet Altersrückstellungen

Dier PKV Versicherer bilden freiwillig seit vielen Jahren Altersrückstellungen um zu hohe Beiträge beim Bezug der Rente zu vermeiden. Seit mehr als 10 Jahren ist auch per Gesetz ein Alterszuschlag von 10 Prozent auf den Beitrag Pflicht. Dieser zusätzliche Beitrag wird verzinst und darf von dem Krankenversicherer nur dazu verwendet werden die Beiträge bei Bezug von Rente zu mindern.

Pflichtmitglied Krankenversicherung der Rentner

Auch in der gesetzlichen Krankenversicherung müssen teilweise hohe Beiträge im Rentenalter bezahlt werden, das wird von vielen vergessen oder man weiß es einfach nicht. Beim Bezug der Rente entfällt die kostenlose Familienversicherung und somit auch ein wichtiger Vorteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Wer in der zweiten Hälfte seines Berufslebens zu mindestens 90 Prozent in einer gesetzlichen Krankenversicherung war, ist dann Pflichtmitglied in der Krankenversicherung der Rentner. Der Beitrag wird zur Hälfte dann von der Rentenversicherung übernommen ausgenommen dem Eigenbeitrag von derzeit 0,9 Prozent. Auf rentenähnliche Einnahmen, wie beispielsweise Versorgungsbezüge oder Betriebsrenten wird der volle Beitragssatz berechnet. Für Zinseinnahmen und auch für Mieteinnahmen muss man keine Beiträge für die Krankenversicherung bezahlen.

Freiwillig versicherter Rentner GKV

Wer in der zweiten Hälfte seines Berufslebens weniger als 90 Prozent Pflichtversichert war, gilt als freiwillig versicherter Rentner. Der Unterschied zum Pflichtmitglied ist enorm, denn als freiwillig Versicherter wird zum Beispiel auch auf Zinseinkünfte, Mieteinnahmen, Lebens- und Rentenversicherungen und auch für Einkünfte aus Wertpapieren der volle Beitragssatz berechnet. So kann ein freiwillig versicherter Rentner schnell beim Höchstbetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung liegen, der über 500 Euro im Monat beträgt.

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