Pflichten wenn jemand stirbt – Anzeigepflicht

Wenn jemand stirbt, so gibt es für die Hinterbliebenen verschiedene Dinge zu regeln und auch Pflichten einzuhalten. So gibt es auch eine Anzeigepflicht im Sterbefall, wobei die Vorgaben je nach Bundesland unterschiedlich sein können.

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Hinterbliebene haben nach dem Tod eines Angehörigen nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen, sondern müssen auch einige rechtliche Pflichten rund um die Bestattung erfüllen. Hierzu gehört unter anderem die Anzeigepflicht.

Arzt muss Tod feststellen

Die erste Aufgabe, die jemand hat, der beim Tod der Person anwesend ist, ist einen Arzt zu bestellen, der den Tod amtlich bestätigt und einen Totenschein ausstellt. Außerdem müssen Familie und Freunde des Verstorbenen informiert werden.

Überführung auf den Friedhof

In den Vorschriften darüber, wann der Verstorbene auf einen Friedhof oder in eine Kühlzelle überführt werden muss, sind unterschiedlich. In manchen Bundesländern sind 36 Stunden vorgeschrieben, in anderen sind es 48 Stunden.

Standesamt informieren

Auch das Standesamt muss über den Tod informiert werden. Hierfür gibt es die Frist, dass dies spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag erledigt sein muss. Zuständig ist jeweils das Standesamt des Bezirkes, in dem der Tote verstorben ist. Die Standesbeamten tragen die Umstände des Todes dann in das sogenannte Sterberegister ein.

Gewaltsamer Tod oder unbekannter Verstorbener

Im Falle eines Zweifels an der Todesursache oder Hinweise auf Gewalteinwirkung, muss die Polizei verständigt werden. Ebenso verhält es sich dann, wenn die Identität des Verstorbenen nicht bekannt ist.

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