Pflicht zur Krankenversicherung für Selbstständige

Es gibt durch die Gesundheitsreform seit dem 1. April 2007 eine Pflicht zur Krankenversicherung auch für Selbstständige. Diese Krankenversicherungspflicht hat für Selbstständige mit geringem Einkommen auch Vorteile.

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Seit 1. April 2007 ist im Zuge der Gesundheitsreform die Krankenversicherungspflicht für alle eingeführt worden und bringt auch für einige Vorteile. So müssen sich durch die Krankenversicherungspflicht auch Selbstständige versichern und waren diese vorher in der gesetzlichen Krankenversicherung, so müssen sie auch seit dem 1. April 2007 wieder in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen. Positiv wirkt sich dabei dass niedrigere versicherungspflichtige Mindesteinkommen aus, dass von über 1800,– Euro auf 1225,– Euro im Monat gesunken ist. Dies bedeutet, dass Selbstständige je nachdem bei welcher Krankenkasse sie versichert sind, weniger bezahlen müssen. Bei einem Beitragssatz von 14 Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet dies eine Ersparnis von etwa 86 Euro jeden Monat.

Krankenversicherungspflicht für Selbstständige

Es ist klar, dass für einen Selbstständigen der grade mal 1200 Euro verdient, ein Krankenkassenbeitrag von etwa 170 Euro immer noch zu viel ist, nur die Krankenversicherungspflicht besteht nun mal und dem kann sich keiner entziehen. Selbstständige die zuvor in der privaten Krankenversicherung versichert waren oder noch nie krankenversichert waren, haben es da bedeutend schlechter. Diese müssen sich wieder privat versichern und da gibt es einen Maximalbeitrag von rund 500 Euro monatlich, wobei der Beitrag altersabhängig ist und für jüngere bedeutend niedriger sein kann.

Sozialamt springt ein bei Bedürftigen

Kann sich ein Selbstständiger diesen Beitrag nicht bezahlen muss nur die Hälfte bezahlt werden und wenn auch dies nicht aufzubringen ist übernimmt auch das Sozialamt einen Teil des Krankenversicherungsbeitrages. Vorteil an der Sache ist, dass die Gesellschaft die Krankenversicherung nicht mehr kündigen kann, wird der Beitrag nicht bezahlt. Es werden allerdings nur noch Behandlungen gemacht, die nicht mehr zu verschieben sind. Dabei leitet die Krankenkasse ein Inkassoverfahren ein und pfändet notfalls auch Einkommen.


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