Pflegezusatzversicherung Ergänzung zur Pflichtversicherung

Pflegebedürftige Personen haben auf Grund des Pflegeaufwands pro Monat eine Menge Kosten, die bezahlt werden müssen. Hierfür gibt es die Pflegepflichtversicherung, die jeder Krankenversicherte abschließen muss, doch das Geld, das hier bezahlt wird, reicht oft für eine ausreichende Pflege nicht aus, weshalb es empfohlen ist, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen.

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Der Abschluss einer Pflegepflichtversicherung ist für Krankenversicherte Pflicht, und soll die grundlegenden Kosten abdecken, die während der Pflege entstehen. Jedoch kann in vielen Fällen eine ausreichende Pflege auf Basis der Pflegepflichtversicherung nicht realisiert werden, da die finanzielle Unterstützung zu gering ist, um beispielsweise ein geeignetes Pflegeheim zu bezahlen. Die Leistungen der Pflegezusatzversicherung hingegen sind um einiges höher, weshalb sich der Abschluss einer solchen als durchaus empfehlenswert anraten lässt.

Definition von Pflegebedürftigkeit

Ein Mensch wird von der Pflegeversicherung als pflegebedürftig beurteilt, wenn sich dieser den eigenen Alltag alleine nicht mehr bewältigen kann, ohne Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sollte man bei sich selbst oder einem Angehörigen einen solchen Zustand feststellen, so ist ein Antrag auf eine Pflegestufe bei dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen einzureichen. Dieser überprüft, wie schwer Pflegebedürftig der Antragsteller ist, und teilt diesen dann in eine der drei Pflegestufen ein.

Welche ist die geeignete Pflegestufe

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen beurteilt die geeignete Pflegestufe je nach dem Zeitaufwand, der zur Pflege des Antragstellers benötigt wird. Dabei stellt die Pflegestufe eins den geringsten Zeitaufwand zur Pflege dar, in Pflegestufe zwei hat man schon etwas mehr Aufwand und Pflegestufe drei für schwer Pflegebedürftige geeignet, die den ganzen Tag gepflegt werden müssen, beispielsweise in einem Pflegeheim. Die finanziellen Leistungen, die erbracht werden, steigen von Pflegestufe eins bis Pflegestufe drei an, jedoch kann allein durch die Pflegepflichtversicherung, welche in der höchsten Pflegestufe drei ungefähr 1500 Euro pro Monat bezahlt, den finanziellen Aufwand eines Pflegeheims, dessen monatliche Kosten sich auf von 3000 Euro bis zu 5000 Euro belaufen, nicht decken.


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