Pflegeversicherung – Höhe Zuschuss und Angebote

Bei der Pflegeversicherung gibt es seit dem Jahr 2013 eine staatliche Förderung, dabei gibt es einen Zuschuss aber derzeit nur wenige Angebote. Durch die strengen Bedingungen für eine Förderung können andere Verträge selbst ohne Förderung besser und güsntiger sein.

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Zukünftig wird mit einem starken Anstiege pflegebedürftiger Menschen gerechnet, deshalb hat die Bundesregierung eine staatliche Förderung der Pflegeversicherung ins Leben gerufen. Der Staat gibt einen Zuschuss in Höhe von 60 Euro im Jahr, wenn selbst im Jahr mindestens 120 Euro in die Pflegeversicherung einbezahlt wird. Doch unter Umständen sind andere Verträge wesentlich günstiger, denn die Pflegeversicherung die vom Staat bezuschusst wird, muss einige Bedingungen erfüllen, die den Vertrag teuer machen.
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Geförderte Verträge für die Pflegeversicherung

Die Bundesregierung hat für den Zuschuss bei der Pflegeversicherung Mindestanforderungen an die Versicherer gestellt. Aktuell haben auch nur wenige Versicherungsunternehmen solche Verträge im Angebot, laut dem Gesundheitsministerium sind es 7 Versicherungsunternehmen, dazu gehören die Barmenia, HUK-Coburg, Signal-Iduna, Deutscher Ring, Central, Münchner Verein und die Pax-Versicherung. Bis zum Jahresende rechnet man mit weiteren Angeboten der Versicherer, so dass ungefähr 20 verschiedene Gesellschaften dem Kunden eine staatlich geförderte Pflegeversicherung anbieten können.

1.) Bei den Verträgen darf keiner abgelehnt werden
2.) Es gibt keine Prüfung der Gesundheit
3.) Keine Zuschläge wegen höherem Risiko
4.) Es dürfen keine Leistungen ausgeschlossen werden
5.) Es gibt für alle Pflegestufen festgelegte Mindestleistungen
6.) Die Wartezeit zwischen Beginn der Pflegeversicherung und einer Leistung daraus, darf maximal 5 Jahre betragen.

Diese Bedingungen machen solche Verträge sehr teuer, wer also noch recht gesund ist und auch die Chance hat, einen nicht geförderten Vertrag zu bekommen, der sollte die Angebote genau vergleichen. Dabei ist es möglich, dass sie ohne Zuschuss einen besseren und günstigeren Tarif bekommen.

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Bestehende Pflegeversicherungen

Wer schon eine bestehende Pflegeversicherung hat, der kann für diesen Vertrag eventuell auch Förderung bekommen. Voraussetzung ist dann das die oben genannten Bedingungen auch bei Ihrem Vertrag erfüllt werden. Dazu sollten Sie einfach Ihr Versicherungsunternehmen ansprechen. Von diesem erfahren Sie auch wie Sie die Förderung bekommen.
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Welche Pflegezusatzversicherungen gibt es?

Bei der Pflegeversicherung gibt es grundsätzlich drei unterschiedliche Arten von Verträgen. Man unterscheidet zwischen Pflegekostenversicherung, Pflegerentenversicherung und Pflegetagegeldversicherung. Die Pflegekostenversicherung ist eher nicht zu empfehlen, weil Monat für Monat immer alle Ausgaben nachgewiesen werden müssen und die Pflegekostenversicherung bezahlt dann einen festgelegten Prozentsatz an den Pflegekosten dazu. Diese Versicherung ist mit sehr viel Aufwand für die Angehörigen des Pflegebedürftigen verbunden. Da ist die Pflegerentenversicherung schon besser, denn wird eine feste Rente bezahlt im Pflegefall. Die Pflegekosten müssen bei dieser Versicherung nicht nachgewiesen werden. Bei dieser Art der Pflegeversicherung ist man im Pflegefall im Gegensatz zur Pflegekostenversicherung von der weiteren Beitragszahlung befreit. Von den drei unterschiedlichen Arten der Pflegeversicherung wird die Pflegetaggeldversicherung oft als die empfehlenswerteste genannt. Bei der Pflegetagegeldversicherung bekommt der Pflegebedürftige für jeden Tag der Pflege den vorher festgelegten Tagessatz. Das Tagegeld kann frei verwendet werden und das Tagegeld kann bei einigen Verträgen auch bezahlt werden wenn Angehörige pflegen. Allerdings gibt es beim Pflegetagegeld auch keine Beitragsbefreiung.


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