Pflegende Angehörige sind kostenfrei unfallversichert

Immer mehr Menschen versorgen heutzutage nahe, pflegebedürftige Angehörige zu Hause beziehungsweise im Hause des Pflegebedürftigen. Diese pflegenden Angehörigen sind im Falle eines Unfalls versichert. Und das kostenfrei über die gesetzliche Unfallversicherung. Versichert wie Berufstätige Bei allen Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit der Pflege stehen, ist der Pflegende versichert. Im Einzelnen ist das zum Beispiel: • Wegeunfälle […]

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Immer mehr Menschen versorgen heutzutage nahe, pflegebedürftige Angehörige zu Hause beziehungsweise im Hause des Pflegebedürftigen. Diese pflegenden Angehörigen sind im Falle eines Unfalls versichert. Und das kostenfrei über die gesetzliche Unfallversicherung.

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Versichert wie Berufstätige

Bei allen Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit der Pflege stehen, ist der Pflegende versichert. Im Einzelnen ist das zum Beispiel:

• Wegeunfälle (Fahrten zum zu Pflegenden und zurück, zum Arzt, zum Einkauf u.ä.)
• Unfälle, die im Haushalt passieren (Fensterputzen, Treppenputzen, kochen)
• bei der Erledigung der Pflege selbst.
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Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt nach der Unfallmeldung in der Regel die Kosten für die anstehenden Heilbehandlungen. Sollte der Unfall schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen, sind im Leistungsspektrum außerdem die Kosten für Rehabilitationsmaßnahmen und sogar Umschulungen enthalten.
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Eine Anmeldung ist nicht nötig

Eine Anmeldung bei der Unfallkasse ist nicht nötig; auch Beiträge müssen nicht gezahlt werden. Allerdings muss im Vorfeld nachgewiesen und/oder festgestellt worden sein, dass die betreute Person auch tatsächlich pflegebedürftig ist. Außer dem Pflegegeld darf die Pflegeperson kein Entgelt erhalten und die Pflege muss im häuslichen Bereich (also nicht in einem Heim) durchgeführt werden.
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Der Weg zur Leistung

Wer im Rahmen der häuslichen Pflege einen Unfall erleidet, muss innerhalb von drei Tagen, die für ihn zuständige Unfallversicherung respektive den Unfallversicherungsträger  informieren. Meist übernimmt diese Meldung aber der behandelnde Arzt. Tut dieser das nicht, muss man eben selbst zum Telefonhörer greifen. Zuständig ist in der Regel die Unfallkasse der Gemeinde, in der der zu Pflegende lebt.

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