Pflegehilfe aus Osteuropa für Privatleute ab 2011

Pflegehilfe aus Osteuropa sind günstiger als hiesige Pflegekräfte, ab Mai 2011 können auch Privatleute Pflegekräfte aus Polen, Ungarn und Tschechien einstellen.

Bei den Pflegehilfen wird es ab Mai 2011 Änderungen geben, denn ab diesem Zeitpunkt steht der Arbeitsmarkt auch Pflegehilfen aus Osteuropa offen und auch Privatleute können Pflegehilfen einstellen. Pflegehilfen aus Polen, Ungarn und Tschechien können dann in Deutschland frei nach Arbeit suchen. Nur für Rumänien und Bulgarien bleibt die alte Regel bestehen, da beide Staaten erst seit dem Jahr 2007 der Europäischen Union beigetreten sind.

Angehörige sind oft überfordert Wenn es um die Pflege von Angehörigen geht sind viele überfordert, doch deutsche Pflegekräfte kann sich nicht jeder erlauben, deshalb haben sicherlich einige wenige, illegale Pflegekräfte aus Osteuropa beschäftigt, weil die bezahlbar waren. Doch diese Pflegekräfte haben weder in Deutschland noch in ihrem Heimatland Steuern und Abgaben bezahlt. Was aus der Not entsteht ist illegal und auch strafbar und kann unter Umständen sehr teuer werden. Man schätzt in Deutschland die Pflegebedürftigen auf rund 1,5 Millionen, davon etwa 100.000 Menschen die Pflegekräfte aus Osteuropa beschäftigen, die meisten davon werden schwarz bezahlt. Es wird selten kontrolliert, doch wird man erwischt drohen saftige Nachzahlungen.

Auch Privatleute können einstellen Auch Privatleute können Pflegekräfte aus Osteuropa einstellen, sofern sie aus den Beitrittsstaaten kommen, die im Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten sind. Allerdings fallen auch dann Beiträge für die Sozialversicherung an, wer davon Gebrauch machen möchte sollte sich vorab eingehend informieren.