Pflegebedürftige – vorsorgen private Pflegeversicherung

Nach Schätzungen wird die Anzahl der Pflegebedürftigen sich enorm steigern und man sollte mit einer privaten Pflegeversicherung vorsorgen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht in vielen Fällen heute schon nicht mehr aus um die ganzen Kosten für die Pflege zu decken und die Zahl der Pflegebedürftigen wird in Zukunft steigen.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes wird damit gerechnet, dass die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Derzeit gibt es in Deutschland über 2 Millionen Pflegebedürftige und nach dem statistischen Bundesamt soll die Zahl bis ins Jahr 2030 auf mehr als 3,4 Millionen Menschen steigen.

Ein Platz in einem Pflegeheim ist nicht billig und man muss je nach Heim schon mit 3500 Euro im Monat rechnen. Die Pflegestufe III wird nächstes Jahr erhöht auf 1510 Euro im Monat, bei Härtefällen sind es 1825 Euro im Monat.

Jeder kann sich selber ausrechnen dass noch ein Menge Geld fehlt um den Platz in einem Heim zu zahlen. Wenn das Geld nicht ausreicht, werden auch eventuell die Kinder dazu verpflichtet finanziell für den Pflegebedürftigen mit zu bezahlen.

Wenn man dies vermeiden will muss man privat eine Vorsorge treffen, die dann greift bei einer Pflegebedürftigkeit. Dieses Problem sollte auch nicht auf die lange Bank geschoben werden, immerhin sind 17 Prozent aller Pflegebedürftigen unter 65 Jahre alt.

Wer relativ frühzeitig anfängt die Pflegebedürftigkeit abzusichern bezahlt geringe Beiträge im Monat, je länger dass man wartet desto höher wird der Beitrag für eine Absicherung. Bei den Versicherungen werden oft Tarife mit einem Pflegetagegeld angeboten, die man eigentlich empfehlen kann, weil man selber oder die Angehörigen entscheiden können, was mit dem Geld gemacht wird.