Pflegebahr nur sinnvoll bei festem Job

Wer einen festen Job hat kann über Pflegebahr nachdenken.

Anzeige / Inserat

Der Pflegebahr – die neue Bezuschussung des Staates von privaten Zusatzversicherungen zur Absicherung der Pflegebedürftigkeit scheint eine gute Sache. Für Menschen ohne festen Job, lohnt er sich aber nicht.
geld_mini

 

Neu und ähnlich wie Riestern

Er ist neu – der Pflegebahr. Ähnlich der Riesterrente zur Altersvorsorge gibt es nun eine Bezuschussung des Staates für all die, die die Pflegeversicherung privat aufstocken wollen. Und das macht Sinn, denn die gesetzliche Pflegeversicherung wird die Versorgung der Pflegebedürftigen in der Zukunft kaum finanzieren können.
meeting-maenner-frauen-tisch_mini

Fünf Monate jeden Monat

Gefördert wird der Pflegebahr mit fünf Euro monatlich. Gezahlt werden die an alle, die sich für mindestens zehn Euro monatlich privat pflegezusatzversichern. Wer also 120 Euro jährlich in eine Pflege-Tagegeldversicherung bezahlt, erhält vom Staat zusätzlich 60 Euro. Eine weitere Bedingung ist, dass durch den Vertrag im Pflegefall eine Leistung von 600 Euro monatlich in der Pflegestufe III bezahlt wird. Beantragt wird der Pflegebahr durch das Versicherungsunternehmen, was den bürokratischen Aufwand für den Versicherten natürlich reduziert. Allerdings sollten auch die, die sich den Pflegebahr sichern, nicht dem Irrtum unterliegen, dass sie damit ihre Versorgungslücke für den Pflegefall geschlossen zu haben. Nach aktuellen Berechnungen müssen immer noch mindestens 1.300 Euro privat zugeschossen werden. Je älter man beim Abschluss ist, desto größer wird die Lücke.  
analysieren_mini

Eine gute Sache, aber nicht für jeden

Grundsätzlich ist jede staatliche Unterstützung eine gute Sache. Allein, sie ist nicht für alle Versicherten von gleichem Nutzen. Für Geringverdiener oder Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, ist der Abschluss des 120 Euro jährlich in eine Pflege-Tagegeldversicherung bezahlt, erhält vom Staat zusätzlich 60 Euro. Eine weitere Bedingung ist, dass durch den Vertrag im Pflegefall eine Leistung von 600 Euro monatlich in der Pflegestufe III bezahlt wird. Beantragt wird der Pflegebahr durch das Versicherungsunternehmen, was den bürokratischen Aufwand für den Versicherten natürlich reduziert. Allerdings sollten auch die, die sich den Pflegebahr sichern, nicht dem Irrtum unterliegen, dass sie damit ihre Versorgungslücke für den Pflegefall geschlossen zu haben. Nach aktuellen Berechnungen müssen immer noch mindestens 1.300 Euro privat zugeschossen werden. Je älter man beim Abschluss ist, desto größer wird die Lücke.  


Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...