Pflege-Invest-Policen nur schwer zu durchschauen

Vorsorgen fürs Alter tut Not. Wer sich für eine Pflege-Invest-Police entscheidet, setzt mitunter aufs falsche Pferd. Die Angebote sind nur schwer zu durchschauen.

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In Deutschland alt zu werden, ist kein reines Vergnügen. Neben all den Zipperlein, die einen spätestens ab dem 40. Lebensjahr ereilen, werden die Probleme mit den Jahren nicht weniger. Die Familie ist genervt, die Gelenke zwicken und die Rente ist schmal. Gebe es Gott, dass man kein Pflegefall wird. Und wenn doch, dann kann man eigentlich nur hoffen, dass die private Vorsorge reicht.

Zwei in Eins?

Neben den „normalen Altersvorsorgevarianten“ spielt vor allem die Berufsunfähigkeitsversicherung in diesen Tagen eine große Rolle. Sie gehört heute eigentlich zum notwendigen Standard, wenn man im schlimmsten aller Fälle versorgt sein will. Aber welche Versicherung macht hier Sinn? Und kann man möglicherweise die Altersvorsorge und die Berufsunfähigkeitsabsicherung koppeln? Schön wär es! Experten raten aber eher ab.


Fondssparen inklusive

Das Versicherungs-Angebot, dass Zwei-In-Eins im Programm hat nennt sich Pflege-Invest-Police. Hier gehen eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Sparplan Hand in Hand. Und das geht so: Der Versicherte zahlt seinen Versicherungs-Beitrag; werden hieraus Überschüsse von Seiten der Versicherung erarbeitet, werden diese meist in einem Fondsparplan angelegt. Das sich so – möglicherweise – angehäufte Kapital, kann dann für die Absicherung der Pflegebedürftigkeit eingesetzt werden. Was ganz schön klingt, hat einen massiven Nachteil. Es ist furchtbar undurchschaubar. Die Angebote lassen sich kaum mit denen von anderen Anbietern vergleichen. Experten raten deshalb von der Pflege-Invest-Police ab und empfehlen dagegen reine Berufsunfähigkeitsversicherungen. Hier weiß man, was man hat.


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