Ohne Krankenversicherung – Höhe der Strafe

Wer ohne Krankenversicherung ist muss eine Strafe bezahlen, die Höhe der Strafe ist für die Monate Februar bis Mai...

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Wer gesetzlich oder privat keine Krankenversicherung abgeschlossen hat, der muss nachbezahlen. Wer nicht mehr genau weiß wie lange er ohne Krankenversicherung ist, bei dem werden einfach 5 Jahre angenommen was dann ungefähr 14 Monatsbeiträgen entspricht.

Höhe der Strafe ohne Krankenversicherung

Dabei geht es um die Höhe der Strafe wenn jemand der der privaten Krankenversicherung zuzuordnen ist, bisher noch keine Krankenversicherung abgeschlossen hat. Vom Februar bis zum Mai 2009 muss der Nichtversicherte den vollen Monatsbeitrag bezahlen, also maximal 570 Euro im Monat, was der gesetzliche Höchstbeitrag in der GKV ist. Ab dem Juni 2009 ist die Höhe der Strafe nur noch ein sechstel des Monatsbeitrags also maximal 95,– Euro pro Monat.

Krankenversicherungspflicht für alle

Mit der neuen Gesundheitsreform gibt es eine Krankenversicherungspflicht für alle, während die gesetzlich Versicherten schon seit dem April 2007 versichert sein müssen, hatten die Privatversicherten noch eine Schonfrist bis zu Beginn diesen Jahres. Zu diesem Zeitpunkt mussten alle Krankenversicherungen einen Basistarif anbieten, der niemand ablehnen darf auch wenn Vorerkrankungen bestehen. Der Basistarif darf nicht mehr kosten als der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung also 570,– Euro monatlich.

Basistarif ist zu teuer

Da die Kalkulation für den Basistarif von allen Krankenversicherern gemeinsam gemacht wurde gibt es da auch kaum Unterschiede vom Beitrag. Da in diesen Tarif jeder aufgenommen werden muss ist dieser Tarif sehr teuer, so ist es möglich das schon junge Männer den Höchstbeitrag bezahlen müssen. Wer die Möglichkeit hat sollte sich Alternativ Angebote für die private Krankenversicherung machen lassen, denn selbst bei älteren Menschen ist es möglich einen besseren Schutz für weniger Geld als beim Basistarif zu bekommen.


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One thought on “Ohne Krankenversicherung – Höhe der Strafe

  1. Kommentar Autor
    Tobias Claren
    Ein Kommentar

    Wenn alle Beiträge nachzuzahlen sind, heißt das aber auch, dass man immer quasi Krankenversichert ist. Man niemals in die SItuation kommt eine hohe Rechnung zu erhalten. Höchstens die Beiträge die man nicht gezahlt hat.

    Und wenn da jemand eine sehr teure und komplizierte Behandlung im 5-6stelligen Bereich hatte, kann er sich aussichen welche KV er damit Zwangsbeglücken will.
    Zahlen muss der nur rückwirkend die nichtgezahlten Gebühren…..

    Wie ist es mit Menschen die keinerlei Einkommen und keinerlei Tranfsfergelder erhalten?
    Ist diese Strafe also nur eine Strafe für die Menschen die sich dem H4-System entziehen um nicht in unsinni8ge Maßnahmen, minderwertige Arbeit usw. gepresst, und von sadistischen Sachbearbeitern gestalkt zu werden?

    Erhält jemand wirklich weiter die Miete gezahlt, und eine kostenlose Krankenversicherung, der jede H4-Maßnahme beim Arzt verweigert?
    Auch wenn die €360 gestrichen werden, er/sie ist krankenversichert?
    Gilt weiterhin als H4 mit KV, auch wenn er nur noch die Miete erhält? Die kann ja wohl nicht gestrichen werden? Oder wird ein Totalverweigerer ganz aus H4 „entsorgt“, und ist ohne KV und soll ohne Einkommen und evtl. ohne Unterkunft ohne Strafe zahlen???

    Was ist mit den Obdachlosen?
    Was ist mit Menschen die irgendwo unterkommen, aber nicht noch von ihrem Wohltäter verlangen können, dass dieser für sie KV-Beiträge zahlt.

    Die beste Lösung wäre, wenn der Staat automatisch für jeden Bürger einen Beitrag an die KV dessen Wahl (solange es mehrere gibt…) überweist, und damit jeder immer automatisch KV-Versichert ist.
    Notfalls sucht der Staat zwangsweise eine Versicherung aus, wenn der Menschn das nicht macht (z.B. nach dem Austritt aus der elterlichen).

    Ein komplettes „BGE“ (Bedingungsloses Grundeinkommen) würde neben diesem Problem aber auch noch viele andere beseitigen.
    Obdachlosigkeit gäbe es nicht mehr. Armut im Grunde auch nicht, wenn mandie Definition von Armut anpasst. Wenn jeder absolut sicher jeden Monat z.B. 667 Euro erhält (ein Zwölftel des dafür wegfallen könnenden Steuerfreibetrages von aktuell 8004 Euro im Jahr), würde ich das nicht mehr als „Arm“ bezeichnen.
    Menschen die aktuell als Arm gelten, monatlich aber mehr erhalten, haben ja auch das Risiko die Arbeit zu verlieren, vom Sachbearbeiter kriminell Gelkd vorenthalten zu bekommen usw..
    Wenn man richtig günstig lebt, kann man sogar von €667, nachdem man alles gezahlt hat etwas ansparen. Mindestens €150 bei sparsamer Lebensweise im kleinen 1Z-Appartment würde ich schätzen.

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