Offiziell als schwerbehindert gelten

Wenn man, aus welchem Grund auch immer, dauerhafte gesundheitliche Beschwerden hat, so hat man die Möglichkeit, sich durch einen Antrag bei dem Versorgungsamt offiziell als schwerbehindert anerkennen lassen.

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Möchte man, um die Vorteile zu erhalten, offiziell als schwerbehindert gelten, so muss man einen Antrag auf die Anerkennung einer Schwerbehinderung an das Versorgungsamt stellen. Hierzu ist jedoch einiges an Vorbereitung nötig, wenn man einfach nur den Antrag abschickt, hat man später noch mehr Arbeit.

Arztberichte heraussuchen

Als erster Schritt ist es wichtig, alle Arztberichte, die man hat, herauszusuchen und zu sortieren. Dies kann einem sehr dabei helfen, später den Antrag auszufüllen. Hier werden dann nämlich viele Fragen bezüglich diverser Behandlungen, deren Dauer, eventuelle stationäre Aufenthaltsdauer und behandelnder Arzt gestellt. Man kann diese Angaben auch aus dem Kopf heraus machen, dann werden die Mitarbeiter des Versorgungsamts bei ausreichenden Informationen einen umfassenden Bericht beim jeweils erwähnten Arzt einfordern können. Notwendige Informationen sind hierbei Adresse des Arztes sowie die Zeit des Aufenthalts.

Versenden an das Versorgungsamt

Wenn der Antrag ordentlich ausgefüllt und noch einmal überprüft wurde, so kann er an das Versorgungsamt abgeschickt werden. Dort wird dann basierend auf den gegebenen Informationen entschieden, welche schwere der Behinderung bei dem Absender vorliegt. Da jedoch die nötigen Informationen je nach dem erst bei den Ärzten eingeholt werden müssen, kann dieser Vorgang eine Weile dauern.

Mitteilung des Ergebnisses

Wenn das Versorgungsamt die Gegebenheiten geprüft hat und zu einem Entschluss gekommen ist, so bekommt der Antragssteller ein offizielles Schreiben, worin aufgeführt ist, wie schwer behindert er ist. Hierbei werden die Angaben des Grades der Behinderung in Prozent gemacht, bei null Prozent ist der Mensch gar nicht behindert, bei 100 Prozent ist das maximale Ausmaß der Behinderung erreicht. Ab einem Grad von 50 Prozent kann ein Schwerbehindertenausweis angefordert werden. Dieser bietet die Vorteile eines besseren Kündigungsschutzes sowie mehr Urlaub, der einem gewährt wird.

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