Offene und geschlossene Garantiefonds

Was sind denn überhaupt Garantiefonds und sind diese zu empfehlen? Es gibt offene und geschlossenen Garantiefonds doch die Sicherheit dieser Anlage geht eindeutig zu Lasten des Gewinns

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Es ist vielleicht die Mentalität des Deutschen, dass Produkte wie Garantiefonds beliebt sind, denn mit einem Garantiefonds sind Anleger zumindest weitgehend geschützt. Allerdings kostet Sicherheit auch immer Geld bzw. die Sicherheit geht zu Lasten des Gewinns.


Wie funktioniert denn so ein Garantiefonds?

Bei einem Garantiefonds wird ein Teil des Geldes der Anleger in Aktien bzw. ähnliches investiert um von den besseren Chancen des Aktienmarktes zu profitieren, wobei aber ein wesentlich größerer Teil des Geldes in sichere Investments, wie z. Bsp. Zinspapiere investiert wird um auch die Garantie für den Anleger zu erfüllen. Steigt ein Anleger in einen Garantiefonds ein, bekommt er entweder eine Verlustbegrenzung zugesichert oder eine bestimmte Mindestrendite.


Unterschiede offene und geschlossene Garantiefonds

Unterscheiden sollte man offene und geschlossene Garantiefonds, während man bei den offenen Garantiefonds jederzeit kaufen und verkaufen kann greift die Garantie bei geschlossenen Garantiefonds nur zum Laufzeitende. Bei einem vorzeitigen Ausstieg aus einem geschlossenen Garantiefonds muss der Anleger mit Verlusten rechnen.

Garantie zugesichert

Offene Garantiefonds sichern diese Garantie vertraglich dem Anleger zu, dieser beträgt in der Regel zwischen 80 und 110 Prozent eines festgelegten Wertes und gilt zu einem festgelegten Termin. Deshalb kann es auch bei offenen Garantiefonds zu Verlusten kommen wenn der Anleger vorher aussteigt. Nach einer Untersuchung haben Garantiefonds, die vor 4 Jahren aufgelegt wurden, im Durschnitt etwa 3,7 Prozent erzielt, daran kann man erkennen wie Sicherheit zu Lasten der Rendite geht.

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