Offene Immobilienfonds und ihre Zukunft

offene Immobilienfonds haben bei den Anlegern sehr viel an Vertrauen verloren

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Offene Immobilienfonds standen immer für eine sichere Anlage, die zwar keine großen Renditen erzielt aber immerhin viel mehr als auf dem Sparbuch. Der Branchenverband BVI errechnete für offene Immobilienfonds, die überwiegend im deutschen Markt investiert sind, eine Rendite im Schnitt für letztes Jahr von nur noch 1,7 Prozent.


Offene Immobilienfonds geschlossen

Dazu kam noch letztes Jahr die erstmalige Schließung eines offenen Immobilienfonds auf dem deutschen Markt, was zur Folge hatte das mehr als 500.000 Anleger nicht mehr an ihr Geld kamen. Inzwischen haben viele Anleger die Notbremse gezogen, allein von Mitte Dezember bis Ende Februar verlor die Branche 8, 2 Milliarden Euro.

Verkauf von Immobilien notwendig

Um nicht wieder dazu gezwungen sein, den Fonds zu schließen, müssen Objekte verkauft werden. Gute Renditen lassen sich allerdings nur mit Immobilien erzielen mit langfristigen Mietverträgen, übrig bleiben dann die Immobilien mit Leerstand oder kurzfristig auslaufenden Mietverträgen. Laut einer BVI Statistik laufen 29 Prozent aller Mietverträge in 2 ½ Jahren aus und innerhalb der nächsten 5 Jahre sind es sogar mehr als 45 Prozent.


Höhere Zinsen

Analysten von Morgan Stanley European Research sehen noch ganz andere Probleme auf die Immobilien zukommen. Viele Immobilieninvestments sind in den vergangenen Jahren über Kredit finanziert, dies ist solange kein Problem wie die Mieterträge und Dividenden höher ausfallen als Zins und Tilgung. Nur inzwischen werden die Zinsen von den Notenbanken angehoben.

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