Offene Immobilienfonds – kein Verkauf der Anteile möglich
Viele Offene Immobilienfonds haben im letzten Jahr aufgrund der Finanzkrise beschlossen dass ein Verkauf der Anteile nicht mehr möglich ist für eine bestimmte Zeit.
Nach dem schon der erste offene Immobilienfonds Credit Suisse Euroreal die Schließung des Fonds um 9 Monate verlängert hat, zieht ein großer Anbieter nach. Offene Immobilienfonds von Morgan Stanley bleiben bis auf weiteres ebenso geschlossen, die Frist wird um weitere 9 Monate verlängert, wie durch Walter Klug von Morgan Stanley mitgeteilt wurde.
Hintergrund für die Schließung Der Hintergrund für die Schließung von offenen Immobilienfonds liegt schon im letzten Jahr, da durch die Finanzkrise befürchtet wurde, dass viele Anleger ihr Geld abziehen und der Fonds in Liquiditätsnöte kommt. Und auch jetzt ist die Einschätzung der Kapitalmärkte nicht so dass man die Öffnung der Immobilienfonds riskieren könnte. Sobald viele Anleger ihr Geld abziehen, ist nicht mehr genügend Geld vorhanden, da ja auch viel Geld in Immobilien steckt und diese nicht ohne große Verluste grad schnell verkauft werden können.
Ziehen andere Anbieter nach? Nach Credit Suisse Euroreal und Morgan Stanley wird nun befürchtet dass alle anderen Anbieter nachziehen werden und auch ihre Fonds insgesamt ein Jahr geschlossen lassen. Die meisten hatten bisher ihre offenen Immobilienfonds für 3 Monate eingefroren, nur die UBS hat gleich ihre beiden Fonds für 6 Monate geschlossen. In den nächsten Tagen werden die Axa Immoselect und Kanam bekannt geben wie sie mit ihren offenen Immobilienfonds umgehen. Aber auch da wird davon ausgegangen dass die Anbieter die Schließung um weitere neun Monate verlängern. Momentan sitzen über 30 Milliarden Euro in solchen Fonds fest und man darf gespannt sein was passiert wenn der erste Anbieter wieder den Fonds aufmacht. Wird zu viel Geld abgezogen muss auch dieser offene Immobilienfonds dann sicherlich wieder schließen.
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