Obliegenheiten

Definition:  Definition Obliegenheiten: Obligenheiten sind Pflichten, die ein Versicherter erfüllen muss.

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Wer eine Versicherung abschließt, muss sich bestimmten Regeln unterwerfen, deren Einhaltung maßgeblich sind, für die Haftungspflicht von seiten der Versicherung. Zu diesen Pflichten gehört natürlich in erster Linie die pünktliche Zahlung der Beiträge.

Ehrlich währt am längsten

Aber es gibt auch noch andere Pflichten, die Obliegenheiten, die z. B. schon vor Abschluss eines Versicherungsvertrages eintreten. Bei einer privaten Krankenversicherung ist das z. B. das ehrliche Beantworten der Gesundheitsfragen. Stellt sich später raus, dass diese nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurden, erlischt der Versicherungsschutz sofort.

Schnell handeln
Andere Pflichten sind nach Vertragsabschluss, aber noch vor einem Versicherungsfalls einzuhalten, das kann z. B. die Beitragszahlung sein. Außerdem gilt es für den Versicherten im Versicherungsfall den Weisungen der Kasse oder der Versicherung entsprechend zu handeln. So muss der Versicherte z. B. alles Notwendige tun, um eine Erkrankung aufzuhalten. Er muss den Versicherer schnellst möglich vom Schadensfall informieren und er ist auskunftspflichtig dem Versicherungsunternehmen gegenüber.

Versicherungschutz futsch
Wer eine der vertraglich oder gesetzlich geregelten Pflichten/Obliegenheiten verletzt, verliert den Versicherungsschutz. Das gilt auch dann, wenn eine mitversicherte Person (z. B. bei einer Familienversicherung) Pflichtverletzungsverursacher ist. Je nach Versicherung gibt es noch viele weitere Pflichten, über die man sich schon vor Vertragsabschluss genau informieren sollte.


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