Nötige Bedingungen für den Wechsel in die PKV

Wer gesetzlich Krankenversichert ist, kann auf zwei verschiedene Arten versichert sein, entweder er befindet sich in der Pflichtversicherung oder in der Freiwilligen Krankenversicherung. Ein wichtiger Unterschied liegt darin, dass man aus der freiwilligen Krankenversicherung einen Wechsel in die private Krankenversicherung unternehmen kann, welche sehr viel bessere Leistungen bietet.

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Ein Wechsel von der GKV in die PKV kann nicht einfach so vollzogen werden. Nötige Bedingungen für den Wechsel in die PKV sind so zum Beispiel ein Gehalt über der vorgeschriebenen Einkommensgrenze und eine Einstufung als freiwillig Krankenversicherter. Nur wer freiwillig Krankenversichert ist, hat die Möglichkeit zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung zu wählen.


Die Einkommensgrenze

Die Höhe der Einkommensgrenze unterliegt häufigen Änderungen, derzeit liegt sie jedoch bei 50.850 Euro im Jahr. Man kann jedoch nicht in die private Krankenversicherung wechseln, wenn dieses Gehalt erst in Zukunft verdient wird. Die Grenze muss seit Beginn des Jahres nur noch ein Jahr überschritten werden.


Sonderregelung für Selbstständige

Für selbstständig arbeitende Personen gibt es jedoch eine Sonderregelung, sie müssen keine Fristen einhalten und die Einkommensgrenze nicht überschreiten, sie können jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln. Jedoch müssen trotzdem die Kündigungsfristen eingehalten werden, denn die gesetzliche Krankenversicherung kann für gewöhnlich nur gegen Ende des übernächsten Monats gekündigt werden. Außerdem besteht eine Bindung für drei Jahre an die private Krankenversicherung, wenn man diese erst einmal abgeschlossen hat.


Unterschiede zur GKV

Natürlich bietet die PKV gegenüber der GKV einige Vorteile, wie die freie Arztwahl, freie Krankenhauswahl und einen besseren Zahnersatz. Die genau von der Versicherung erbrachten Leistungen sind jedoch stark vom Tarif abhängig, weswegen man sich vor dem Abschluss unbedingt ausreichend informieren oder beraten lassen sollte. Ein weiterer Unterschied zur GKV ist, dass man seine Frau und Kinder nicht kostenlos mitversichern lassen kann, bei einem Wechsel bleiben diese zunächst in der GKV, ansonsten muss man extra bezahlen.


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