Nerven wie Drahtseile verlangt die Börse

Kommende Woche wird ein Wegweiser der diesjährigen Konjunktur. Deshalb brauchen Börsianer, Anleger und das gemeine Fussvolk mal wieder Nerven wie Drahtseile, um nicht vom Hocker zu fallen, wenn's nicht so rund läuft ...

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Zahlreiche am DAX, DMAX und TecDAX notierten Konzerne machen die Tage ihre Quartalszahlen öffentlich. Noch dazu steht die weltgrößte Volkswirtschaft im Mittelpunkt des globalen Interesses mit der Präsentation der monatlichen Arbeitsmarktdaten: die der USA. Da brauchen alle an der Börse Beschäftigten mal wieder ein starkes und insbesondere ein extrem flexibles Nervenkostüm. Schließlich ist das erste Quartal immer noch ein Richtungsanzeiger für den Verlauf der Konjunktur eines Jahres.

Schuldenkrise macht auch in Zukunft Bauchweh

Die Euro-Schuldenkrise verursacht mit ihren nach sich ziehenden Sorgen und politischen Unwägbarkeiten für Kopfschmerzen bei den Verantwortlichen und Bauchschmerzen beim Rest. Marktanalyst Wolfgang Duwe von der Bremer Landesbank sieht die Situation der EU eher nüchtern: “Ich glaube zwar, dass diese Sorgen inzwischen eingepreist sind, wie die nur kurzfristig negative Reaktion auf die Spanien-Herabstufung gezeigt hat.” Zudem vertritt er den Standpunkt, dass wir Europäer noch längst nicht überm Berg sind, aber die Anzeichen diesen zu überwinden, legen Hoffnung nahe.

Solide, aber kein Durchstarten von Seiten der USA

Mit Spannung werden die wohl wichtigsten Konjunkturdaten der Woche erwartet: der US-Arbeitsmarktbericht für den vergangenen April. Postbank-Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent auf der Stelle tritt und den Abwärtstrend zum Stehen bringt. Die Stimmungsdaten der US-Wirtschaft verheißen allerdings keinen Jubeltaumel. Sie zielen eher in Richtung: solide – von Durchstarten allerdings weit und breit keine Spur ….

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