Nachbesserung Gesundheitsreform – mehr Schutz für Kinder

Nach der Gesundheitsreform im Jahr 2007 war es so, dass familienversicherte Kinder keinen vollen Krankenversicherungsschutz durch die gesetzliche Krankenversicherung mehr hatten, wenn ihre Eltern bzw. der Hauptversicherte seine Beiträge nicht mehr gezahlt hat. Dies soll nach Willen von Bundesgesundheits-ministerin Ulla Schmidt nun geändert werden.

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Grundsätzlich ist es nicht gut, wenn Kinder die Versäumnisse ihrer Eltern ausbaden müssen und besonders schlimm ist das, wenn es um die medizinische Absicherung von Kindern geht. Dies hatte die letzte Gesundheitsreform im April 2007 zur Folge, denn danach hatten Kinder, die in einer Familienversicherung zusammen mit einem Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren, keinen vollständigen Schutz mehr im Krankheitsfall, wenn der Versicherte seine Beiträge nicht gezahlt hat. Es ist unvorstellbar, aber von diesem eingeschränkten Schutz waren zigtausende von Kindern betroffen.

Mitversicherte Kinder

Aktuell steuert jedoch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in eine bessere Richtung, denn sie plädiert in einem Schreiben an die Abgeordneten dafür, dass die mitversicherten Kinder nicht von einem Ruhen des Leistungsanspruches betroffen sein dürfen und man habe hierzu auch den GKV-Spitzenverband informiert, der nun die gesetzlichen Krankenkassen dazu bringen soll, Kindern den vollen Versicherungsschutz zu garantieren.

Kinder leiden

Die zahlreichen Berichte über Kinder, die unter diese Regelung leiden, hat sicherlich auch zu einem Umdenken beigetragen, jedoch gilt, dass nach wie vor zahlungsunwilligen Versicherte spürbare Konsequenzen angedroht werden, aber die in der Familienversicherung mitversicherten Kinder sollen nicht mehr darunter leiden und im Krankheitsfall den gesetzlichen Schutz haben. Die Krankenkassen selber bewerten diese Entwicklung durchaus positiv.

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