Nabelschnurblutbank Vita 34 WKN AOB L84

Das Einfrieren und lagern von Nabelschnurblut könnte später helfen bei Krankheiten

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Eine Interessante Firma mit dem Namen Vita 34 geht an die Börse. Die Firma Vita 34 hat eine Nabelschnurblutbank und ist damit führend im deutschsprachigen Raum. Ich will hier über Vita 34 berichten, da mir dies selbst unbekannt war und sicherlich vielen Eltern auch. Vita 34 friert Nabelschnurblut von Neugeboren ein und lagert dies. Damit haben Eltern die Möglichkeit von ihrem Neugeborenen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut ein Leben lang aufzubewahren.

Tumor Therapien

Dies könnte vor allen Dingen im Rahmen von Tumor Therapien wichtig sein aber das Nabelschnurblut enthält wohl auch Stammzellen, die Knochen, Knorpel, Muskel, Leber oder Blutgefäßzellenbilden können. Dass bei solchen Therapien die Abstoßreaktionen eine wichtige Rolle spielen war mir bekannt, durch diese Stammzellen kann man sicherstellen, dass keine Abstoßreaktionen kommen. Bisher lassen sich aber wohl nur weniger als 2 Prozent der Eltern von Neugeborenen, das Nabelschnurblut einfrieren und lagern.

Biologische Krankenversicherung

Die Nabelschnurblutbank wird auch als biologische Krankenversicherung bezeichnet, da dieses Blut Stammzellen enthält die später für den Wiederaufbau von Knochenmark verwendet werden kann, wenn zum Beispiel Knochenmark durch eine Krebsbehandlung zerstört wurde. Aber auch bei Behandlung von Herzinfarkten oder Arthrose kann dies hilfreich sein. Natürlich ist ein Einfrieren des Nabelschnurblutes nicht umsonst. Vita 34 verlangt pro Vertrag 1990 Euro als Einmalzahlung, hinzukommen noch 30 Euro pro Jahr für das einfrieren und lagern des Blutes.

Wenige Eltern wissen davon

Dass dies nur weniger als 2 Prozent der Eltern von Neugeborenen in Anspruch nehmen, liegt sicherlich an dem, dass es viele gar nicht wissen, so wie ich auch von so was noch nie gehört oder gelesen habe. Deshalb will wohl die Firma auch durch den Börsengang das Marketing und den Vertrieb ausweiten. Auf alle Fälle ist es eine interessante Geschichte sowohl für Eltern als auch für Liebhaber besonderer Aktien, was natürlich keine Empfehlung sein soll.

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