Mutter krank – Haushaltshilfe

Wenn die Mutter oder die hauptsächlich betreuende Person zu Hause selbst einmal durch eine Krankheit ausfällt, so besteht die Möglichkeit über den Rehabiliationsträger oder auch das Sozialamt eine Haushaltshilfe oder andere Hilfen zu bekommen.

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Meistens ist es die Mutter, die zu Hause die Kinder versorgt oder den Haushalt in Ordnung hält und damit die familiären Abläufe regelt. Natürlich kann dies auch der Vater oder eine sonstige Person sein. Aber was passiert, wenn dieser Mensch nun selbst einmal krank wird und ersetzt werden muss?

Mutter muss ins Krankenhaus
Wenn nun die Mutter zum Beispiel in Kur geht oder eine Krankenhausbehandlung ansteht, so kann der Rehabilitationsträger auf Antrag die Kosten für eine Haushaltshilfe übernehmen, wenn mindestens ein Kind unter 12 Jahre im Haushalt lebt, ein behindertes Kind im Haushalt dauerhaft lebt und wenn keine weiteren Haushaltsangehörigen die Weiterführung des normalen Ablaufs sicherstellen können.

Haushalt kann von Angehörigen weitergeführt werden Falls die Möglichkeit besteht, dass der Haushalt von Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn problemlos weitergeführt werden kann, so bekommen diese ihre Aufwendungen erstattet, die ihnen durch die Hilfe entstehen. Wenn es zu einer anderweitigen Unterbringung kommt und das Kind zum Beispiel in einer Kindertages-stätte untergebracht wird, so übernimmt der Rehabilitationsträger die nachgewiesenen Kosten bis zu der Höhe, die eine Haushaltshilfe gekostet hätte. Die Sozialhilfe würde dann einspringen, um die Versorgung eines Kindes während einer Rehabilitationsmaßnahme der betreuenden Person sicher zu stellen, wenn keine Ansprüche gegen einen anderen Träger bestehen und sie ist einkommensab-hängig.

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