Mutter-Kind-Maßnahme

Definition:  Mutter-Kind-Maßnahme: Kur für Erziehungsberechtigte und deren Kinder.

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Auch wenn der Name klar formuliert ist, sorgt er für Verwirrung. Unter einer Mutter-Kind-Maßnahme versteht man eine Kurmaßnahme, die für Erziehungsberechtigte und deren Kind oder Kinder besteht. Neben Vater und Mutter können das auch die Großeltern sein.

Berechtigte
Anspruch auf eine Mutter-Kind-Kur besteht dann, wenn Mutter und/oder Kind aufgrund einer gesundheitlichen Schwächung zukünftig durch Krankheit bedroht würden. Sie wird in der Regel gewährt, wenn die gesundheitliche Entwicklung des Kindes gefährdet sein könnte oder man dem Risiko entgegenwirken möchte. Natürlich soll durch die Maßnahme generell Krankheiten vorgebeugt und deren Ausbreitung oder Verschlechterung vermieden werden. Vor allem für Eltern von behinderten Kindern ist die Maßnahme oft notwendig, um sich zu erholen und erneut Kräfte zu sammeln (Stichwort Rehabilitation).

Privat und gesetzlich
Mutter-Kind-Maßnahmen gibt es bei den gesetzlichen und den privaten Krankenkassen. Bei den Privaten laufen sie allerdings meist unter dem Stichwort Sanatoriumskuren, die bereits im Basistarif angeboten werden. Über die Bewilligung der Kur entscheidet die jeweilige Krankenversicherung. Oftmals wird die Bewilligung durch den MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) geprüft.


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