Mutter-Kind-Kur – gesetzliche Kassen Bewilligung

Eine Mutter-Kind-Kur verbessert die gesundheitliche Situation von Müttern, Vätern und Kindern dauerhaft. Leider bewilligen die gesetzlichen Kassen die Maßnahme nicht mehr so häufig wie früher. Dennoch, wer bei der Antragsstellung auf bestimmte Punkte achtet, verbessert die Chancen auf die Bewilligung.

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Erschöpft, überarbeitet, gestresst und krank. Viele Eltern gehen auf dem Zahnfleisch. Die Doppel- und Dreifachbelastung zwischen Job, Kind und Haushalt zehrt an den Kräften der ganzen Familie. Der erste Schritt auf dem Weg in die Gesundheit kann eine Mutter-Kind-Kur sein. Leider wird die Maßnahme von den gesetzlichen Kassen nicht mehr so oft wie früher bewilligt. Wer aber bei der Antragsstellung auf einige Punkte achtet, verbessert die Chancen eine Mutter-Kind-Kur bewilligt zu bekommen.

Dauerhafte Verbesserung des Wohlbefindens
Dabei zeigen Studien, dass Mutter-Kind-Kuren die Familiengesundheit dauerhaft und langfristig verbessern. Arztbesuche und Medikamentenverordnungen nehmen ab. Wie bei vielen anderen – auch präventiven – Maßnahmen führt auch die Mutter-Kind-Kur langfristig zu Einsparungen für das Gesundheitswesen. Leider sehen die Krankenkassen oftmals nur die kurzfristigen Ausgaben. Und diese beinhalten die Kurkosten sowie die Kosten für die Anreise. Für die Mütter oder immer öfter auch kurwilligen Väter fällt lediglich die gesetzlich festgelegte Eigenbeteiligung an. Wer eine Kur antreten will, muss bei der zuständigen Kasse einen Antrag stellen.

Widerspruch einlegen Der Weg zur Mutter-Kind-Kur führt immer über den Haus- oder Kinderarzt. Hier sollte man darauf achten, dass die Diagnose möglichst umfangreich ist. Wo man nur „Erschöpfung“ angibt, wird die Kasse nur selten „Ja!“ zur Kur sagen. Wer aber die Symptome wie z. B. Schlafstörungen, Rückenprobleme, aber auch Beziehungsprobleme genau beschreibt, verbessert seine Chancen maßgeblich. Wichtig ist ebenfalls, dass der Mediziner den Abstand zum Alltag der Mutter oder des Vaters zur Verbesserung der Situation für zwingend notwendig hält, um so mögliche zukünftige Erkrankungen verhindern zu können. Wird eine Mutter-Kind-Kur im ersten Antrag abgelehnt, sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Wer Widerspruch einlegt, darf oft doch noch in die Kurklinik und mit dem Kind zur Ruhe kommen.

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