Müll trennen und Geld sparen

Geld, grün, blau, braun oder rot – je nach Bundesland und Müllsorte stehen in unseren Hinterhöfen die verschiedensten Mülltonnen. Wer sorgsam trennt, schützt die Umwelt und – für viele noch besser – spart einen Haufen Geld.

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Ob rot, ob Geld, ob braun, ch liebe alle – nein, nicht Frauen – Mülltonnen. In meiner Küche steht ein gelber Sack für die Wertstoffe, eine kleine, grüne Tonne für Essensreste und Küchenabfälle, eine große Plastiktüte für Glasabfälle, ein Korb für Altpapier und ein brauner Eimer für Restmüll, der nicht weiter trennbar ist. Und ja, ich mache mir die Mühe, in erster Linie, um die Umwelt zu schützen.

Wertsache in gelber Tonne

Müll ist beileibe nicht wertlos. Er ist in vielerlei Hinsicht sogar das genaue Gegenteil: Sei es als Energiequelle oder Dünger aus dem Bioabfall; Getränkekisten aus Plastikabfällen oder Klopapier aus dem Recyclingsystem. Aber nicht nur für die Umwelt ist das Mülltrennen ein Gewinn. Nein, auch die Haushaltskasse kann spürbar entlastet werden, wenn man konsequent darauf achtet, was in welche Tonne kommt. Vor allem der Restmüll schlägt zu Buche. Wer es schafft, diesen zu verkleinern, spart bares Geld.

Die sechs besten Tipps

Schon beim Einkauf auf unnötiges Verpackungsmaterial achten und es besser schon Vorort entsorgen. In den meisten Supermärkten gibt es große Restmülltonnen.

In vielen Städten und Gemeinden gibt es kostenlose Bio- oder Papiertonnen. Organisieren Sie sich diese, so entlasten Sie die Restmülltonne deutlich.

Gibt es keine Papiertonne, sammeln Sie Altpapier und geben Sie es bei einer der regelmäßig stattfindenden Sammlung mit.

In einigen Städten kann man durch eine Reduzierung der Abholfrequenz Geld sparen. Eine größere Tonne, die seltener abgeholt wird, wird häufig günstiger abgerechnet.

Machen Sie sich Mühe, stellen Sie Ihre Tonne selbst vor die Tür. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob ein solcher Teilservice die Müllabrechnung günstig beeinflusst.

Sortieren Sie Ihren Müll richtig. Tipps hierfür findet man bei der Stiftung Warentest oder den Verbraucherzentralen.

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