Möglichkeiten Beitrag senken – private Krankenversicherung

Wenn aus privaten oder beruflichen Gründen die Prämienzahlung für die private Krankenversicherung zu teuer wird, so gibt es verschiedene Möglichkeiten den Beitrag zu senken.

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Verschiedene Umstände, wie der Eintritt in den Vorruhestand, der Renteneintritt, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit können mit finanziellen Verlusten verbunden sein. Hier kann es zu Engpässen bei der Prämienzahlung für die private Krankenversicherung kommen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einsparung. Denn grundsätzlich gilt, je höher der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers, umso niedriger ist die Gesamtprämie. Dies bedeutet, dass Leistungen reduziert werden müssen, so kann man zum Beispiel einen Hausarzttarif akzeptieren, oder Zuzahlungen im Falle einer Leistung der privaten Krankenversicherung vereinbaren. Ein vereinbarter Selbstbehalt ist immer auf ein Jahr bezogen, wobei es empfehlenswert ist eine feste Summe zu vereinbaren und keine prozentuale Beteiligung. Bei einer prozentuellen Beteiligung kann im Krankheitsfalle der Anteil sehr schnell unbegrenzt hoch werden.

Auf Leistungen verzichten

Einiges an Prämie sparen kann man auch, wenn man auf die Chefarztbehandlung oder bei stationärer Unterbringung auf ein Einbett-Zimmer verzichtet. Auch die Senkung von Zuschussanteilen der privaten Krankenversicherung, wie zum Beispiel bei Zahnersatz, mindert die Prämienzahlung. Der Versicherte muss die Details bei seiner Versicherung selbst erfragen und sich dort ein optimales Angebot zur Änderung, begründet auf seiner finanziellen Lage und gesundheitlichen Verfassung erstellen lassen.

Recht auf einen Tarifwechsel

Natürlich ist auch ein Wechsel in einen günstigeren Tarif möglich, der jederzeit erfolgen kann, wenn die Leistungen im Vergleich zum bestehend Vertrag gleich bleiben oder eingeschränkt werden. Sollen Mehrleistungen versichert werden, so verlangen die Versicherungen einen Gesundheits-Check, was vermieden werden kann, wenn der Versicherungsnehmer im neuen Vertrag auf Mehrleistungen verzichtet. Für Bestandskunden der PKV über 55 Jahre oder jüngere Bezieher von Erwerbsminderungsrenten oder Sozialleistungen besteht auch die Möglichkeit des Wechsels in den Basistarif, der an die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen angelehnt ist.

Wechsel der PKV

Auch der Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung ist möglich, da muss man aber bedenken dass die Altersrückstellungen verloren gehen, wenn der Vertrag vor 2009 abgeschlossen wurde. Altersrückstellungen sind in den ersten Jahren noch gering, doch läuft eine private Krankenversicherung weit über 10 Jahre, dann verliert man auch hohe Altersrückstellungen. Wichtig ist es neben dem Vergleich von Leistung und Beitrag auch hinter die Kulissen der neuen Versicherungsgesellschaft zu schauen, der Fachmann hat die Informationen.


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