Mobbing am Arbeitsplatz – Hilfe

Mobbing am Arbeitsplatz ist in Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise ein sehr aktuelles Thema. Opfer sollten sich nicht still verhalten, sondern schnell ein klärendes Gespräch suchen, um die Situation nicht eskalieren zu lassen.

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Ungerechte Behandlung, Ausgrenzung, Diskriminierung sind nur einige Aspekte des Themas Mobbing. Die Anzahl der Mobbing-Opfer in Deutschland ist steigend und das Leid und die Hilflosigkeit der Betroffenen groß. Wörtlich übersetzt bedeutet der englische Begriff „to mob“ so viel wie jemand anpöbeln oder attackieren. Häufig ist es so, dass dies nicht offen geschieht, sondern hinter dem Rücken Gerüchte gestreut werden, andere Kollegen aufgestachelt werden und der Betroffene so immer weiter ausgegrenzt wird.

Konkurrenzdenken am Arbeitsplatz

In wirtschaftlichen Krisenzeiten nimmt das Konkurrenzdenken am Arbeitsplatz immer mehr zu und somit die Umgangsformen härten, wobei Mobbing am Arbeitsplatz über die soziale Isolation, Beschimpfungen, bis zur offenen Abwertung der Arbeit gehen kann. Die Betroffenen leiden so sehr unter der Situation und aus Hilflosigkeit kann dies bis zur Kündigung führen. Mobbingopfer sind am häufigsten in drei Gruppen einzuordnen. Einmal sind es die Schüchternen und Zurückhaltenden, die sich nicht zu wehren wissen, dann die, die sowieso immer die Schuld bei sich selbst suchen, aber am interessantesten ist wohl die Gruppe der hochmotivierten, ehrgeizigen Mitarbeiter, die genau dadurch in Konflikt mit den Kollegen geraten.

Konflikte klären

Wichtig ist für die Opfer gleich am Anfang das Gespräch zu suchen, den Betriebsrat einzuschalten und versuchen Konflikte sachlich zu klären, denn wenn die Eskalation erst da ist, bleibt häufig nur die Kündigung übrig. Manchmal ist es gut sich krank schreiben zu lassen um zur Ruhe zu kommen und die nächsten Schritte zu überdenken.

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