Mit elf Punkten zur Steuervereinfachung

Die, von den Bundesländern geplante Steuervereinfachung beinhaltet Themen welche für viele Steuerzahler auch eine deutliche finanzielle Entlastung bedeutet. Der finanzielle Verlust der dem Fiskus hierdurch entsteht wird allerdings, durch Mehreinnahmen an anderen Stellen, wieder ausgeglichen.

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Die jährliche Steuererklärung ist für viele der Deutschen Steuerzahler eine recht undurchsichtige, langwierige Angelegenheit. Schon lange wird in der Politik über eine Vereinfachung des Steuerrechts gesprochen, welche, sowohl die Bürger als auch die Finanzämter, entlasten würde.

Vier Bundesländer ergreifen Initiative

Jetzt haben, immerhin schon vier unserer Bundesländer, nämlich Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen, einen elf Punkte Plan erarbeitet welcher der Steuervereinfachung dienen soll wie der Finanzminister von Rheinland-Pfalz, Carsten Kühl (SPD), in einem Gespräch mit der „Welt“ sagte.

Der Plan

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet geht es in dieser Initiative der vier Bundesländer unter anderem darum das der Arbeitnehmer-Pauschalbetrag von 150 auf 1150 Euro angehoben wird. Erstens müsste der Steuerzahler sich dann nicht mehr mit dem lästigen Beleg- und Nachweissammeln für die Werbungskosten herumärgern, sofern diese unter dem Pauschalbetrag liegen, und zweitens würde seine Steuerlast dadurch verringert. Des weiteren sollen die Ausgaben für ein Arbeitszimmer auch pauschal bei 100 Euro liegen ohne das der Steuerzahler dafür die Belege der anfallenden Kosten sammeln muss.Auch für behinderte Menschen soll der Pauschalbetrag angehoben werden.

Keine finanziellen Einbußen fürs Finanzamt

Es ist aber auch klar das diese finanziellen Einbußen die dem Finanzamt, durch die Anhebung der Pauschalen zugunsten der Steuerzahler, entstehen würde wieder ausgeglichen werden müsste da sonst die Initiative gleich von vorn hinein zum Scheitern verurteilt wäre.Die Vorschläge hier wären zum Beispiel dass Handwerkerrechnungen unter 300 Euro in Zukunft nicht mehr absetzbar seien, und das die Freigrenze für Sachbezüge des Arbeitgebers, von 44Euro auf 20 Euro, gesenkt werden.

Finanzministerkonferenz

Auf Finanzministerkonferenz soll der Plan der vier Bundesländer nun unter die Lupe genommen werden und auch wenn auf dieser Konferenz noch nichts konkretes beschlossen sei man zuversichtlich das es bald zu einer Gesetzesinitiative kommt wie Kühl sagte.

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